00:00:21: Sprecher 1 Come on, FC und willkommen beim FC Podcast. In
00:00:26: Sprecher 1 Heute habe ich zwei Gäste, die bei uns im blinden Fußballteam spielen, denn wir haben seit. Korrigiert mich diesen Sommer Blinden Fußballteam, eine Blinden Fußballabteilung und das finde ich ein hochinteressantes Thema. Deswegen freue ich mich, dass heute Susi da ist.
00:00:45: Sprecher 1 Und der Daniel ist auch dabei. Sehr gern, ihr beiden. Ihr seid mit dem Geißbockheim grundsätzlich familiär. Man kann, glaube ich, auch schon mal sagen Wir haben vor zwei Wochen schon mal eine Blindenfußballeinheit zusammen gemacht. Das heißt, wir kennen uns schon ein bisschen
00:01:02: Sprecher 1 Wie geht's euch? Erst mal?
00:01:11: Sprecher 1 Was wir so für Themen haben? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn ja, das Thema Blind sein ist für viele ja vielleicht noch etwas, was sie gar nicht kennengelernt haben. Und auch für mich war es dann neu auch so in der im Umgang mit euch. Worauf muss man achten? Sowohl beim Gehen als auch beim Sprechen usw Gibt es da Fettnäpfchen usw, Aber da habt ihr immer schon mal so ein bisschen das Gefühl gegeben, dass das hier und da gar nicht, dass man gar nicht so vorsichtig sein muss, sondern einfach ja normal nett sein darf.
00:02:06: Sprecher 1 Wie sieht das aus? Könnt ihr einmal schildern, quasi wie ist euer Sehvermögen und seit wann ist das so? So, so.
00:02:28: Sprecher 1 Optimale Korrektur heißt das ist dann wie so eine Lupe auf Kontaktlinsen Format 5 %. Das heißt du siehst so Umrisse, siehst jetzt verschwommen hier den den grünen Boden sozusagen.
00:03:06: Sprecher 1 Langstock kennt man klassischerweise. Es ist vorne mit der Kugel so dran zum Beispiel und mit ihr dann so den den Weg ertastet. Kann man das so sagen?
00:03:15: Sprecher 1 Wie sieht es bei dir aus? Dann.
00:03:39: Sprecher 1 Verstehe ich. Du hast quasi keine keine Referenz, wie das aussieht und auch super. Obwohl du in großen Blindheitsgrad hast, sagt man das so, kannst du ihm da wahrscheinlich eine Erklärung helfen.
00:04:20: Sprecher 1 Du sagst Obi kannst uns eigentlich den den Spitznamen ist nicht schlimm, aber vielleicht, dass wir einfach Bescheid wissen.
00:04:55: Sprecher 1 Dann wissen wir jetzt schon Bescheid, wenn du gleich im Podcast dann doch einen anderen Namen sagst. Fällt es euch denn dann? Also wenn du sagst okay, kann ich beschreiben wie ich sehe, aber kannst du beschreiben, wie du wahrnimmst? So im Alltag?
00:05:37: Sprecher 1 Unser Orientierungssinn.
00:05:50: Sprecher 1 Also wie sieht es bei dir aus? Hast du einen guten Orientierung sind Kann man dich an Position XY rauslassen im Labyrinth und du findest wieder zurück.
00:06:05: Sprecher 1 Ich stellte gerade schon die Frage Hört ihr eigentlich besser als ich? Daniela sagt es so.
00:06:20: Sprecher 1 Was du aber gemacht hast.
00:06:24: Sprecher 1 Wie kann ich mir sonst den Alltag vorstellen? Gibt es also was? Funktioniert astrein? Wo, wo, wo gibt es keinen Engpass und wo merkt er Krass, da bin ich wirklich auf Hilfe angewiesen.
00:07:17: Sprecher 1 Susanne, bevor du erzählst, könnt ihr auch einfach noch mal ganz kurz sagen Ihr seid ganz normal berufstätig. Beide. Das heißt, was macht ihr?
00:07:40: Sprecher 1 So, Hause. Du bist in der Südstadt.
00:07:49: Sprecher 1 Wie sieht es bei dir aus? So ist das. Geht das ähnlich? Mit Alltagshilfen und alleine klarkommen.
00:08:30: Sprecher 1 Das heißt, du hast ein Handy, wo du so nah ran zoomen kannst, wenn du dir das Auge hältst, dass du das in etwa erkennst?
00:08:38: Sprecher 1 Ja, wir wollen über einiges sprechen, weil mich natürlich interessiert, wie seit diesem blinden Fußball gekommen. Was macht blinden Fußball aus? Wie ist auch das Stadionerlebnis, wenn man das Spiel gar nicht so klassisch sieht wie ich das so kenne? Aber dennoch habe ich natürlich vorgelagert so ein paar Fragen mitgebracht.
00:08:59: Sprecher 1 Weil wir auch über den Alltag sprachen und.
00:09:03: Sprecher 2 Die.
00:09:04: Sprecher 1 Fahrten in Bus und Bahn. Für mich ist das direkt ein Moment, da packe ich die Kopfhörer rein, da wird Musik gehört für euch eher schlecht.
00:09:14: Sprecher 1 Was auch?
00:09:21: Sprecher 1 Und wie kriegst du damit? Du kannst dann die Stationen auswendig, wie du wann aussteigt oder was?
00:09:29: Sprecher 1 Das machen natürlich sehr.
00:09:41: Sprecher 1 Also schon mal kein Schwarzfahrer unter uns? Das ist ja schon mal gut bei dir. Finde ich mega interessant.
00:09:50: Sprecher 1 Du kannst natürlich das Handy dann nicht sehen, aber du hast eine unheimliche Geschwindigkeit. Mit der können wir das mal zeigen. Wenn. Wenn du dein Handy bedienst, sonst du, Du holst die Apple Watch raus oder die die Armbanduhr zeigt. Zeig uns mal, was sie bedient. So, das.
00:10:10: Sprecher 1 Kannst du das einmal wirklich vor das Mikro? Genau darum sind ja.
00:10:21: Sprecher 1 Das muss jetzt übersetzen. Vier, Also fünf, Wo?
00:11:08: Sprecher 1 Okay, das heißt, ganz pragmatisch. Du gehst in den Elektromarkt. Wenn du ein neues Handy haben willst und sagst. Müssen wir das immer so einstellen, dass ich das auch benutzen kann?
00:11:21: Sprecher 1 Hmmm. Aha.
00:11:28: Sprecher 1 Ich wollte gerade den Live Test machen.
00:11:30: Sprecher 2 Äh.
00:11:47: Sprecher 1 Und dann ist das automatisch auch in dieser Geschwindigkeit. Aber das muss man sich mal überlegen, denn wenn ich jetzt eine WhatsApp Memo bekomme, man kennt das anderthalbfache Geschwindigkeit manchmal zweifach. Mache ich ganz selten, weil ich dann schon kaum hinterher komme. Und ist das das gleiche Feld? Also das, was ich mal zwei höre? Hörst du mal 100? Okay.
00:12:14: Sprecher 1 Das ist richtig.
00:12:36: Sprecher 1 So, Wie viel verstehst du davon?
00:13:08: Sprecher 1 Ich frag mal weiter so! Kinder fragen, wenn du sagst, hören und fühlen. Habt ihr so als Haupt nicht Organe? Als Hauptsinne? Vielen Dank. Um. Um euch durch den Alltag zu bewegen, gibt es schon Paradebeispiele, wo man sagt Baut das, Da fühlt man sich richtig, richtig gut zurecht, ohne sehen zu können.
00:13:35: Sprecher 1 Er guckt so.
00:13:38: Sprecher 1 Also oder dann dann. Das Gegenteil wäre ja der Fall durch eine laute Innenstadt unübersichtlich. Autogeräusche, viele Menschen. Und so ist das dann ein Horrorszenario Oder findet man sich auch da zurecht mit ein bisschen Erfahrung?
00:14:16: Sprecher 1 Das wäre zum Beispiel jetzt abends durch die Stadt zu fahren.
00:14:44: Sprecher 1 Der eigentlich interessant, denke ich gerade mal laut. Das ist ja das einfachste Mitteln, einen Stock vor sich zu führen und zu zu spüren, was mit dem Weg passiert. Gibt es da schon modernere Möglichkeiten oder ist da was in Aussicht?
00:15:22: Sprecher 1 Wann hast du dir das letzte Mal den Kopf gestoßen?
00:15:26: Sprecher 1 Okay, Suse, auch.
00:15:32: Sprecher 1 Ich hoffe nicht zu Hause.
00:15:36: Sprecher 1 Na gut, okay, Aber am Arbeitsplatz?
00:16:08: Sprecher 1 Wie kann ich euch konkret im Alltag so helfen? Also. Daniel, du sagst es schon. Respektvoll, vorsichtig, nicht übergriffig. Fragen, ob man helfen kann etc..
00:16:41: Sprecher 1 Wie sieht es aus mit so? Weil das habe ich dann kennengelernt. Wir waren zusammen hier auf unserem kleinen Kunstrasenplatz, wo wir dann eine Blindenfußballeinheit gemacht haben. Können wir gleich sicherlich noch mal von erzählen. Und der Kollege Malte von der Stiftung ganz liebe Grüße. Der hatte schon mehr Kontakt mit euch und kennt so ein bisschen die Abläufe und hat zum Beispiel da war dann, um aus dem Fußball Käfig rauszukommen ist unten, also geht man durch eine Tür und unten war aber noch so eine Fußleiste so und so ein Fußeisen, also eine Stolperfalle im Endeffekt.
00:17:13: Sprecher 1 Und er hatte so aus Gewohnheit mit dem Fuß zweimal dagegen getreten, dass ihr das hört. Zum Beispiel.
00:17:39: Sprecher 2 Äh.
00:17:40: Sprecher 1 Aber das heißt im Alltag braucht er das jetzt nicht, dass wenn ich jetzt einen von euch an der KVB Haltestelle Rudolfplatz sehe, dass ich irgendwie gegen die Tür klopfe oder so was in die Richtung.
00:18:09: Sprecher 1 Würdet ihr denn sagen, ihr musstet euch daran gewöhnen? Oder sage ich mal so wie ich aufgewachsen bin und gelernt habe, sehend zu überleben, tut ihr das eben über andere Sinne.
00:18:56: Sprecher 2 Hmmm.
00:18:59: Sprecher 1 Erzähl mal wie, wie, was heißt wie es wahrgenommen?
00:19:34: Sprecher 1 Was war so die schönste Erfahrung? Oder vielleicht auch in letzter Zeit eine Erfahrung mit jemand Fremdes, wo das Thema war? Erinnert ihr euch da an irgendwas?
00:20:21: Sprecher 1 Was? Was sind die meist gestellten Fragen von Kindern? Hmmm. Und tut es weh?
00:20:47: Sprecher 1 Die weiteren Fragen interessiert mich jetzt auch.
00:21:08: Sprecher 1 Manchmal sind Kinder die besseren Journalisten.
00:21:12: Sprecher 1 Ja, deswegen sind wir hier. Um darüber zu sprechen. Über Fußball wollen wir dann ja gleich sprechen. Aber deine zweite Frage hat mich auch interessiert. Was sagtest du als zweites jetzt noch mal?
00:21:24: Sprecher 1 Ja.
00:21:48: Sprecher 1 Und zu der Frage Wie lest ihr das? Ist wahrscheinlich abhängig, was ihr lesen wollt. Also Handy haben wir gerade gelernt. Vorlesen oder nah ranzoomen. Bücher wird wahrscheinlich dann eher bei euch Hörbuch sein.
00:22:17: Sprecher 1 Habt ihr das Gefühl, weil wir auch bei unserem letzten Zusammentreffen darüber sprachen, dass natürlich die moderne Technik das so ein bisschen vereinfacht, jetzt für die neue Generation oder die neuen Generationen?
00:22:33: Sprecher 1 Was war, was war als Kind und Jugendlicher so die größte Challenge für euch?
00:22:56: Sprecher 1 Blindenschrift, glaube ich. Ich erklär's trotzdem kurz, dass es in meinen Worten diese Noppen Schrift mit so kleinen dreidimensionalen Pünktchen, wo wir dann drüber fühlen und das lesen könnt.
00:23:48: Sprecher 1 Das heißt aber auch, dass jetzt noch mehr aufs Hören gesetzt wird und weniger aufs Fühlen.
00:24:13: Sprecher 1 Okay, wie so ein dreidimensionales Fingerpad, so stelle ich mir das vor.
00:24:18: Sprecher 2 Genau das. Das ist eigentlich so
00:24:24: Sprecher 1 Daniel, was ist bei dir? Die meist gestellte Frage, die Suse noch nicht genannt hat?
00:24:41: Sprecher 1 Dann lass uns die Frage doch mal aufgreifen, weil das ist ja schon auch interessant. Du machst Homeoffice.
00:25:18: Sprecher 1 Du schreibst ganz normal mit Tastatur.
00:25:23: Sprecher 1 Schreibst so schnell wie du Nachrichten hörst, wahrscheinlich hundertfache Geschwindigkeit per.
00:26:02: Sprecher 2 Ja, ja.
00:26:10: Sprecher 1 Gibt es. Also ich habe auch direkt an so Fettnäpfchen gedacht. Man im Sprachgebrauch ist dann ja wir sehen uns sonst ja auch ganz normal.
00:26:21: Sprecher 1 Dass das da hörst du dann klassischerweise das was läuft.
00:26:32: Sprecher 1 Gibt es irgendwie Äußerungen, die ihr nicht so gut findet?
00:26:51: Sprecher 1 Kann man da das? Also, was ich. Bevor ich euch kennengelernt habe, wurde mir gesagt Ihr könnt auch ganz gut mit Humor umgehen, also macht ihr das selber auch Witze drüber?
00:27:03: Sprecher 1 Sag mal guten äh, äh, kein Witz. Also mal gibt wahrscheinlich kein.
00:27:20: Sprecher 1 Dann lass uns direkt auch als Moderator diese Brücke hier nehmen. Am Tor vorbeischießen. Ihr zwei seid spielt Fußball beim erste FC Köln. Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, mit Fußball anzufangen? Und wann?
00:27:45: Sprecher 1 Wenn ich kurz direkt mal zwischen gehen darf. Also warum wolltest du unbedingt Fußball spielen?
00:28:26: Sprecher 1 Du kannst gerne schon mal Wir haben neben dir. Du hast ein Ball mitgebracht. So heißt das auch. Rassel Ball, oder wie würdet ihr? Man hört es schon. Ein bisschen kleiner. So?
00:28:53: Sprecher 1 Ah ja. Okay. Da habe ich mich nicht dran getraut. Susi, Wie kam es so zum Fußball?
00:29:57: Sprecher 1 Kleiner Einblick. Ich spiele jetzt seit wahrscheinlich 25 Jahren Fußball. Wenn du vor vier Jahren angefangen hast. Du hast mich dermaßen frisch gemacht beim blinden Fußballspielen.
00:30:16: Sprecher 1 Wenn meine Freunde jetzt anders sehen.
00:30:22: Sprecher 1 Vielen Dank. Beschreibt doch mal gerne, wie. Wie funktioniert das? Also, wir haben jetzt den Rasselball. Ist klar. Und du hast ihn jetzt zwischen den Füßen. Wie? Wie willst du.
00:31:03: Sprecher 2 und nicht
00:31:14: Sprecher 1 Hier gegen vier plus Torwart. Richtig. Der ein Sehender ist, habe ich gelernt.
00:31:51: Sprecher 1 Und ich in meiner Naivität hab ja auch gedacht, dass es doch für den Torwart viel zu einfach, wenn er sehen kann. Aber ich habe euch beim Elfmeter anlaufen sehen und also auch schießen sehen. Und dann sehen. Da hast du da kaum eine Chance. Wenn du den gut setzt.
00:32:25: Sprecher 1 Susi Beschreibt du gern mal Zweikampfführung? Wie läuft das Defensivverhalten? Ja, gut. Auf dem Boden.
00:32:53: Sprecher 1 Es gibt ein wichtiges Wort, ein wichtiges Signal.
00:33:18: Sprecher 1 Also es ist viel Unterhaltung auf dem Platz angesagt.
00:33:23: Sprecher 2 Da.
00:33:28: Sprecher 1 Zum Beispiel. Daniel, Erzähl. Wir haben auch hinter dem Tor, hinter den Toren und an den Seiten der Mittellinie.
00:34:27: Sprecher 1 Das also ordentlich Tempo unterwegs. Man hat, weil ich das auch getragen habe, dann noch mal so eine Brille, so eine Sichtschutzbrille, die jeder trägt, weil so gesehen hättest du ja jetzt auch einen kleinen Vorteil gegenüber Tobi.
00:34:59: Sprecher 1 Nicht wie bei Wetten dass. Da gab es doch mal diesen, die genau richtig. Also wer es nicht kennt, da hat einer gesagt, ich kann Farben von Buntstiften schmecken, glaube ich. War weil die Wette.
00:35:17: Sprecher 1 Und unterhalb der Brille einfach durch geschielt und geschummelt. Das geht bei euch also nicht.
00:35:26: Sprecher 1 Wie? Wie würdet ihr jetzt einen guten Spieler, Eine gute Spielerin? Woran macht er das fest? Weil ich könnte jetzt sagen beim beim sehenden Fußball. Wenn ich Bundesliga schaue, da hat er eine Ballführung, so der da klebt der Ball am Fuß oder der setzt jeden Ball in den Winkel. Das könnt ihr ja zumindest in dieser Form nicht so präzise sehen.
00:35:48: Sprecher 1 Wie macht ihr das?
00:36:19: Sprecher 2 Hmmm.
00:36:41: Sprecher 1 Wir haben ein paar Übungen mit mir gemacht. Das fing dann einfach an, erst mal bei Orientierung. Also ich habe quasi Abstand zentral vom Tor, habe da hingeschaut, dann Sousa, hast du mich ein bisschen durchs Feld geführt und dann sollte ich in die Richtung zeigen, wo es Tor ist, voll daneben gezeigt zum Beispiel Dann haben wir bisschen den Ball gependelt, sprich dribbelt und auch mal geschossen usw und weiß nicht wie lang war das?
00:37:06: Sprecher 1 Halbe Stunde? Zwei halbe Stunde? Sagen wir mal, das war eine ganz andere Form der Anstrengung. Also es ist richtig, ich hatte eigentlich Kopfschmerzen, weil das für den Kopf extrem belastbar belastend ist. Ja, auch für euch.
00:37:59: Sprecher 1 Absolut interessant. Beschreibt noch mal jetzt beim Elfmeter so wie Du es ja Elfmeterspezialist hat, so zuletzt mal gesagt Woher weißt du, wie läuft das ab? Woher weißt du, wo das Tor steht?
00:38:32: Sprecher 1 Genau. Also klopf, klopf hier, klopf, klopf hier sozusagen.
00:38:53: Sprecher 1 Wie sieht jetzt euer Fußballalltag aus? Wie oft trainiert ihr? Wann habt ihr Spiel undsoweiter.
00:39:00: Sprecher 2 Also wir trainieren einmal die Woche,
00:39:09: Sprecher 1 Allein erst mal Respekt an dich aus Wuppertal. Hier immer mit Bus und Bahn durch NRW für den großen, glorreichen erste FC Köln.
00:39:50: Sprecher 1 es enger ist und und kürzer.
00:40:12: Sprecher 1 Wie sieht es mit Bundesliga blinden Fußball Bundesliga aus? Wie ist eure Stand der Dinge?
00:40:56: Sprecher 2 Tribüne und allem. Und
00:41:02: Sprecher 1 Was haben wir da noch für Teams? Ist das dann erste FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach oder eher erste FC Köln gegen Kicker? Es hört.
00:41:15: Sprecher 1 Direkt ein Derby zum Einstieg.
00:41:44: Sprecher 1 Und dann wird ausgespielt, wer so der Beste ist. Ich habe mir die Frage gestellt, vielleicht auch ein bisschen in der Frage Welche Mannschaft ist besonders gut weltweit, welche Nation? Vielleicht gibt es auch einen Lionel Messi des blinden Fußball.
00:42:15: Sprecher 1 Sprich Brasilien, Argentinien.
00:42:19: Sprecher 1 Das sind ja so auch im normalen Fußball.
00:42:24: Sprecher 1 Immer, immer so Straßenfußballer. Vielleicht haben die früher auch den Rasselball mit auf den Platz gebracht.
00:42:50: Sprecher 1 Apropos Ihr würdet auch noch neue Spieler und Spielerinnen aufnehmen. Das Sichtungstraining läuft quasi gerade. Erzähl mal, wenn. Wenn ich jetzt sage okay, ich bin auch eingeschränkter sehender auf dürfte ich jetzt als normal sehen da auch teilnehmen. Nur mit der Schutzbrille. Eigentlich.
00:43:10: Sprecher 1 Ah ja, da wird es interessant.
00:43:31: Sprecher 2 Ja, okay. Ja.
00:43:39: Sprecher 1 Macht Sinn. Wie komme ich jetzt zu euch ins Team?
00:44:11: Sprecher 1 Suse und Daniel FC Oder wie kann ich euch konkret.
00:44:14: Sprecher 2 Äh, äh.
00:44:22: Sprecher 1 Genau.
00:44:41: Sprecher 1 Also. Ja.
00:44:45: Sprecher 1 So sieht es aus. Und Derby gegen Fortuna Düsseldorf spielen. Wer hat das nicht geträumt? In FC Klamotten aufzulaufen ist doch eine schöne Erfahrung. Deswegen können wir das ja auch einmal als Aufruf nutzen. Kommt gern mal vorbei. Dienstags Trinity Immer. Und dann könnt ihr ja die Kugel laufen lassen und eure Gegner auch direkt.
00:45:08: Sprecher 1 Vom von der blinden Fußballliga zur Bundesliga. Die Frage habe ich mir natürlich auch gestellt Wie erlebt ihr so ein Spiel im Stadion? Ihr seid ja nicht nur Fußball Spielende, sondern auch Fußballfans. Und jetzt kann man natürlich klassischerweise sagen na ja, was, was wollt ihr da? Ihr könnt doch gar nicht das Spiel sehen.
00:45:54: Sprecher 1 Ehrlicherweise gerade, wenn man in unserem Fall jetzt in der Südkurve steht, da sind ja so viele Fans, so richtig viel Spiel.
00:46:03: Sprecher 2 Kriegt.
00:46:03: Sprecher 1 Man da auch nicht mit.
00:46:09: Sprecher 2 Ja, okay.
00:46:10: Sprecher 1 Aber du bist dann natürlich Atze seine Meinung dann in deinem Kopf.
00:46:17: Sprecher 1 Dany Weil du gerade auch so viel davon erzählt, was ist es dann? Das, was es für dich ausmacht, so einen Stadionbesuch?
00:46:30: Sprecher 1 Letztlich, wahrscheinlich ist es bei dir ähnlich bei euch wie bei einem Sehenden. Da geht es nicht immer nur um den Fußball.
00:46:40: Sprecher 1 Sonst wert genau um als um Mitgefühl. Sonst würden glaube ich viele Stadien dieser Welt auch mal leer bleiben, es nur um das reine Spiel ginge. Wie sieht so die Anreise zum Stadion aus? Also ihr habt zum Beispiel die Aktion Mensch bei uns auf dem Ärmel. Die haben auch noch mal gesagt, dass es eine App gibt, die sie unterstützend mit aufgezogen haben haben.
00:47:05: Sprecher 1 Bundesliga Reiseführern nennt sich das Ganze. Also da kann man.
00:47:08: Sprecher 1 Tipps gesammelt lesen oder hören in eurem Fall, wie man zum Stadion kommt. Mit erleichterter Anreise ist es bei euch ganz normal. Ich steigt in die KVB und fahrt zum Stadion oder wie würdet ihr das angehen? Ihr seid heute im Obergekommen, zum Beispiel.
00:47:44: Sprecher 1 Am Fernseher, wenn ihr da Fußball schaut, Fußball hört. Ich glaube Daniel, du bist großer WDR zwei Liga live höre. Habe ich das richtig im Kopf?
00:48:26: Sprecher 1 Gibt es Filme, die ihr trotzdem schaut? Also ich weiß bei meinen Eltern, sie hatten so eine Funktion am Fernsehen, wo dann die Dialoge zu hören waren, aber dann auch vom Erzähler beschrieben wurde, was passiert. Und das war eigentlich für uns immer ein Ärgernis, weil das immer automatisch anging und wir haben es nicht aus bekommen. Ist das was, was ihr nutzt?
00:48:47: Sprecher 1 Guckt ihr dann James Bond auch einfach über den Fernseher mit Beschreibung? Oder seid ihr größere Fans von Hörbüchern?
00:49:25: Sprecher 1 Erzählt mir noch mal, wenn wir von vom blinden Fußball sprechen, von euren Trainingseinheiten, aber auch spielen. Das ist ja dann doch auch eine recht große Crew, die dabei ist, mit Coach mit. Ja, Ansager hinterm Tor usw. Wie stemmt ihr das alles?
00:50:16: Sprecher 1 Susi, wenn du mich jetzt überzeugen müsstest vom Fußball, was macht es aus?
00:50:34: Sprecher 1 Warum? Die Frage muss eigentlich auch mal gestellt werden. Warum habt ihr euch dann für den erste FC Köln entschieden? War es bei dir wirklich dann die Domplatte und der schnelle Weg im Kölner Raum Kölner Umland einen Club zu finden?
00:51:09: Sprecher 1 Da also.
00:51:13: Sprecher 1 Dein es könnte man ja sagen Düsseldorf glaube ich einen Ticken näher zu Wuppertal, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, Warum du FC?
00:51:42: Sprecher 1 Das ist doch die richtige Einstellung in rot und Vis. Ja, wobei Fortuna ist ehrlicherweise auch oder meist. Aber ich hab den Geißbock auf der Brust. Wenn ihr euch für den blinden Fußball in Deutschland oder auch hier beim erste FC Köln etwas wünschen dürftet was ist das?
00:52:32: Sprecher 1 weil wir anfangs auch über viele Fragen sprachen, die euch oft gestellt werden, gibt es eine Frage, die euch zu selten gestellt wird?
00:53:02: Sprecher 1 Auf euch zugehen, höflich sein, respektvoll sein.
00:53:10: Sprecher 1 So, und wenn dann in, sagen wir mal, wir greifen jetzt nach den Sternen. In fünf Jahren euer Blinden Fußballteam im Rhein Energie Stadion aufläuft.
00:53:22: Sprecher 1 Dann ist für noch mehr Austausch gesorgt. Dann müsst ihr nämlich auch in die Mixed Zone und Fragen beantworten. Woran hattet ihr Len?
00:53:35: Sprecher 1 Ihr Lieben, wir kommen zu unserer Abschlusskategorie in diesem Podcast. Seid ihr dafür gewappnet?
00:53:51: Sprecher 1 Es gibt eine Nachspielzeit von drei Fragen, die sich immer wiederholen. Die erste ist relativ easy. Was macht sie heute noch so?
00:54:04: Sprecher 1 Oh, aber da kann ich direkt mal fragen, wo zum Beispiel dann auf dem Laufband.
00:54:19: Sprecher 1 Jetzt weiß ich nicht, was es der bessere Abend. Kölsch trinken oder laufen gehen. Beides gut.
00:54:24: Sprecher 2 Besser.
00:54:26: Sprecher 1 Fit machen für die Saison, die im April beginnt. Hervorragend. Was wollt in eurem Leben noch erreichen?
00:54:45: Sprecher 1 Hmmm. Für Pferde interessant. Dann kommen wir zur letzten Frage, die vielleicht auch die schwerste, vielleicht die einfachste ist Was ist für euch der erste FC Köln?
00:55:09: Sprecher 1 Dann wird sich das ja auch noch mal, um zu sagen Kommt vorbei bei unserem blinden Fußballteam. Ihr findet alle Kontaktdaten in den Shownotes, wie ihr vorbeikommen könnt, Einfach mal dienstags mit kicken und noch mehr sympathische Menschen wie diese zwei wundervollen Podcastgäste kennenlernen und mit denen ein bisschen Zweikämpfe führen und sich vorführen lassen. So wie ich das getan habe, hat.
00:55:34: Sprecher 1 Hat mir sehr großen Spaß mit euch zwei gemacht. Vielen, vielen Dank, dass ihr die einigermaßen weite Reise und die sehr weite Reise aus Wuppertal auf euch genommen habt, um hier Frage und Antwort zu stehen. Gibt es noch etwas, was ihr loswerden möchtet, bevor wir den Sack zumachen?
00:56:01: Sprecher 1 Dann kann man doch so die Podcastfolge schließen jetzt. Ich danke euch sehr, sehr herzlich für ein nettes Gespräch. Und wenn es noch mehr Fragen gibt zum Thema Blindenfußball zum Thema blind sein, dann jederzeit gerne ab in die Kommentare. Wir können gerne vermitteln und auch mal mit euch beiden ja viele weitere Fragen stellen, Denn ich merke auch, wir haben schon jetzt uns zweimal getroffen, zweimal viel gequatscht und die Fragerei meinerseits hat noch nicht aufgehört.
00:56:27: Sprecher 1 Bemerkt.
00:56:30: Sprecher 1 Danke euch beiden.
00:56:33: Sprecher 1 Madet Josette Kölsche