00:00:02: Sprecher 1 Erster FC Köln der Podcast.
00:00:05: Unbekannt Und da ist der Ball im Tor. Ja ist denn das für fast jeden etwas gibt erhöht auf drei zu eins.
00:00:13: Sprecher 1 504 Pflichtspiele für den erste FC Köln dabei. 144 Tore, 73 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, darunter drei Weltmeisterschaften, natürlich ein Finale inklusive dem Goldenen Pokal 1990. ARD Torschütze des Jahres 85, 14 Jahre, erste FC Köln. Das heißt in Deutschland kein anderer Verein auf auf der Brust gehabt. Ich habe hinten einen Kicker Album liegen, vom erste FC Köln in Zusammenarbeit mit Rewe.
00:00:43: Sprecher 1 Da ist natürlich ein Glitzersticker in der Legendenelf des erste FC Köln. Entsprechend freue ich mich, Eine FC Legende im Podcast begrüßen zu dürfen. Pierre Littbarski Hi.
00:00:52: Sprecher 3 Ja, hallo, Freut mich, dass ich hier sein kann.
00:00:55: Sprecher 1 Ich freu mich auch total heute auch für mich, also zumindest für den Podcast. Ein ungewohntes Setting, aber so ein bisschen ja doch ein Stück weit zu Hause sind mit im Stadion.
00:01:03: Sprecher 3 Ja, hoffentlich werden wir nicht verschreckt. Es ist ja doch noch mal eine andere Atmosphäre als am Geißbockheim.
00:01:09: Sprecher 1 Vor allem, weil um uns herum viel gearbeitet wird. Man kann, glaube ich, verraten. Gleich findet das Yuslik Spiel statt gegen Inter Mailand.
00:01:16: Sprecher 3 Ja, wir sind wirklich schon gespannt. Und wir haben hier draußen mal kurz geguckt. Da waren die Leute schon das gesagt. Eine halbe Stunde zu früh sogar schon. Also das gibt es nur in Köln.
00:01:26: Sprecher 1 Die Leute sind heiß aufs heutige Spiel. Du bist ja eigentlich groß geworden mit der alten Betonschüssel. Wenn man nach sowas Stadion.
00:01:32: Sprecher 3 Mit Müngersdorf, äh, äh, Stadion mit der Bahn dazwischen Laufbahn dazwischen ist natürlich eine vollkommen andere Atmosphäre. Jetzt aber auch. Wir hatten auch schöne Zeiten da.
00:01:46: Sprecher 1 Im Vergleich kann man die gegenüberstellen. Die beiden Stadien.
00:01:49: Sprecher 3 Ähm, ja, es kein Vergleich. Also ich glaube, das war noch ein paar Punkte mehr geholt. Das sind einfach super dann auch Spiele, die wirklich auf der Kippe stehen. Da hilft dir das Publikum noch mal enorm. Also ich glaube, 1/4 der Punkte geht ans Publikum.
00:02:11: Sprecher 1 Ich habe das. Früher habe ich hier Stadionführungen gegeben und immer erzählt, dass der selbst in der ersten Reihe, ich glaube, es waren 8 Meter bis zur Rasenkante hat es da müssen natürlich jetzt schon ein bisschen näher dran.
00:02:22: Sprecher 3 Der Ton war auch anders. Es gab also gegenüber von der Haupttribüne saß immer einer, der war super interessant. Ich hatte noch keinen Ball, der berührt, und der hat schon rufen Littbarski raus. Also der mochte mich irgendwie gar nicht und man hat es gehört hier, da ist natürlich ein Geräuschpegel und da ist es für den Trainer echt schwierig, an die Spieler ranzukommen.
00:02:46: Sprecher 1 Als Stichwort nicht gemocht werden. Ich greife jetzt schon ein bisschen vorweg. Als du damals zum FC gekommen bist, hast du in einem anderen Interview gesagt Eigentlich, 9/11 Spielern mochten dich nicht am Anfang. Weiß, worauf ich hinauswill.
00:02:57: Sprecher 3 Das könnte sein. Ich muss da vorsichtig sein. Aber du wirst es mir jetzt gleich sagen. Ich habe den Verdacht natürlich, ähm, das hat auch etwas damit zu tun, welche Mannschaften man unterstützt hat. Vielleicht.
00:03:14: Sprecher 1 Darauf will ich nicht hinaus.
00:03:15: Sprecher 3 Okay, gut, dann. Dann wir das nicht. Und dann sag du mal, warum.
00:03:21: Sprecher 1 Du hast wohl anfangs noch nicht so oft den Ball abgegeben, als ich Jungspund beim erste FC Köln.
00:03:26: Sprecher 3 Ich hab den Ball behalten. Was soll ich dem anderen geben? Wenn er den dann verliert? Nein, ich glaube, ich war einfach ballverliebt und das war ja Bestandteil meines Spieles. Eben den Ball durch das Dribbling auch länger zu behalten als die normalen Passer. Aber nachher haben mich auch die anderen lieb gewonnen, glaube ich.
00:03:49: Sprecher 1 Das hat sich ja auch dann ausgemacht und nicht nur deswegen bis zum Publikumsliebling in Köln geworden. Dein Weg zum Ersten FC Köln war, glaube ich, mehr Zufall als geplant, oder?
00:04:01: Sprecher 3 Es war absoluter Zufall. Ich war fest darauf schon eingestellt, dass ich beim Finanzamt Berlin Charlottenburg arbeiten werde und.
00:04:13: Sprecher 1 Das auch in Westberlin geboren.
00:04:14: Sprecher 3 In Westberlin geboren, aber da war die Mauer noch, da kam sowieso kein Score drüber. Also da wurde nicht viel, ähm, war nicht viel Platz für Talente. Und in Berlin haben sie mich abgemustert. Einmal geguckt hat Hertha BSC und ja, die Seite ist zu klein, der brauch ne Butterstulle. Und ich hatte mich schon auf die Oberliga Berlin eingestellt und dann durch Zufall kam ein ganz lieber Herr, der Karl Heinz Thielen.
00:04:43: Sprecher 3 Das war unser damaliger Manager und der hatte irgendwas in mir gesehen.
00:04:49: Sprecher 1 Äh, Khalid war auch schon im Podcast in Folge fünf. Liebe Grüße noch mal an der Stelle. War auch eine tolle Folge. Also ich habe recherchiert, dass du dann ja bei Hertha Zehlendorf gespielt hast, in der Union Meisterschaft und da gegen den FC brilliert hast und da kann man wohl nicht um dich rum vier Tore geschossen in zwei Spielen.
00:05:07: Sprecher 3 Äh ja, da gibt es auch noch eine lustige Anekdote, weil der Stephan Singles spielte in der Kölner Mannschaft natürlich. Und ähm, irgendwie lief es auch recht gut für mich und wir hatten eine Situation, wo ein Freistoß bei 30 Meter war und der Torhüter der Kölner sagte Braucht keine Mauer und ich hab den dann von 30 Metern reingeschossen. Und der Stephan war fuchsteufelswild.
00:05:37: Sprecher 3 Die Geschichte erzählt ja heute noch. Er sagt immer, dann hätten sie gewonnen, hätten ZDF, FC vielleicht gewonnen, aber dann hätte ich keine Karriere gemacht. Also ich danke noch mal dem Torwart vom FC.
00:05:50: Sprecher 1 Wie kam dann Kapitän auf dich zu oder wie kam der Kontakt zustande? Weißt du das noch?
00:05:55: Sprecher 3 Ja, er hat mich in Berlin. Wir haben erst, glaube ich, in Berlin gespielt, gegen Köln, und dann habe ich. Hat er mich kontaktiert hier. Ich glaube, das war das Viertelfinale Spiel. Und da hat er gesagt, er hätte vielleicht Interesse und ich war vollkommen weg, weil ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und der hat musste eigentlich das okay vom Trainer Weisweiler bekommen und hat den Weisweiler noch angerufen und hat der Weisweiler hat nur gefragt Ja, es ist denn wenigstens ein Stürmer, weil wir haben schon 26 Spieler und hat er ja und dann ist eine jüngere na ja, gut, dann immer noch.
00:06:35: Sprecher 3 Also so kam es zustande, da war nicht langes Scouting über Jahre wie, wie vielleicht heutzutage, sondern man hat einfach da was gesehen. Und glücklicherweise konnte ich auch das dann so zum größten Teil erfüllen.
00:06:52: Sprecher 1 Man muss ja auch dazu sagen, das war der FC in seiner vielleicht besten Zeit, 78 mit dem Double im Rücken. Wie war das für dich, dann da am Geißbockheim aufzuschlagen? Du hast 18, sag ich noch mal dazu.
00:07:02: Sprecher 3 Ich war 18, der FC hat alles gewonnen. Wir sind Pokalsieger geworden, die sind Meister geworden. Die hatten, ich glaube, ich habe nach der Tafel gesehen 13 Nationalspieler. Für mich war der erste Gang ins Büro war ein Hammer. Ähm, weil der die Tafel, die da hing, das war noch so eine, wo du die Buchstaben noch so reingedrückt hast. Ja, also nicht nur alles elektronisch.
00:07:29: Sprecher 3 Und da guckte Jona, waren dann so also die ersten 13 Nationalspieler. Dann kam so Holger Wilma, dann kam ein gewisser Bernd Schuster und ich war irgendwie und Jürgen Boa noch und ganz unten war. Dann war ich da und da habe ich gesagt, hier spiele ich im Leben nicht, also vollkommen erschlagen. Und ich hatte das große Glück, dass mich, äh, ein ganz lieber Mensch dann in den Arm genommen hat und mir geholfen hat.
00:07:57: Sprecher 1 Das war der Torhüter, nehme ich an.
00:07:59: Sprecher 3 Das war der Torhüter, und der war dann auch schuld, dass ich so schnell durchgestartet bin, weil, ähm, die waren zwar alle sauer, dass ich den Ball nicht abgespielt hatte, aber der Thomas Toni hat gesagt Lass ihn mal machen, das wird schon.
00:08:16: Sprecher 1 Toni Schumacher als sein großer Bruder. Vielleicht kann man sagen Absolut ja, Wie? Wie es euer Verhältnis damals gewesen. Ihr wart oft auch Zimmernachbarn.
00:08:25: Sprecher 3 Wir waren gleich am Anfang im Zimmer Nachbarn, und wir haben uns große Kämpfe geliefert mit dem Zimmer, Engels und Flur, weil Engels hat immer unser Zimmer verwüstet und wir haben dann das retourniert und es gab jeden zweiten Freitag im Trainingslager einen Riesenkampf und die Fußballer haben ja Langeweile und.
00:08:50: Sprecher 1 So, hier gab's ja kein Social Media, keine Playstation.
00:08:53: Sprecher 3 Nix. Ja, und da haben wir dann uns dann mit im Zimmer kämpfen und mit Fußball in den Gängen. Wir haben also eins gegen eins noch am Freitag habenden Tennisball gespielt und ich weiß noch, also eine Stunde ihm. Das war bestimmt nicht gut. Wenn der Trainer uns erwischt hätte, der hätte uns sofort nach Hause schickt.
00:09:15: Sprecher 1 Zwei schöne Anekdoten gibt es dazu einmal Toni Schumacher. Dein großer Bruder hat dich erst mal schön weg gegrätscht. Im Hotelzimmer.
00:09:23: Sprecher 3 Mehrfach, mehrfach sieger. Ähm, das Zimmer ist ja auch eng und eigentlich ein normaler Mensch grätscht nicht in einem Hotelzimmer. Ich hätte ja mit dem Kopf auf die auf die Tischplatte knallen können, oder was? Ähm, es ging aber da wirklich auch um Leben und Tod, Also gewinnen oder verlieren. Und da kannte der Toni nichts.
00:09:49: Sprecher 1 Und ich hörte, du hast sehr gerne Zauberwürfel gespielt.
00:09:53: Sprecher 3 Ja, der Zauberwürfel auch. Ähm, der hat mich dahin geführt, dass ich also den Toni genervt habe. Das klackert ja so schön. Rickrad Schritt.
00:10:05: Sprecher 1 Also ich stelle es mir vor, liegt abends auch im Bett.
00:10:07: Sprecher 3 Am.
00:10:08: Sprecher 1 Freitagabend vom Spiel.
00:10:09: Sprecher 3 Ja, du bist ja. Heutzutage gibt es das nicht mehr so na so gut in der Weise. Aber wir hatten Doppelzimmer. Du bist wie ein Ehepaar. Das heißt also, du musst dich so abstimmen mit der Schlafenszeit Und bei uns war es nix mit abstimmen. Der Toni hat dieses Licht aus und jetzt wird die schlafen und ich habe dann erst echt unter der Decke habe ich Ritschratsch gemacht an der Seite.
00:10:33: Sprecher 3 Hör doch mal auf, Junge. Und irgendwann hat Ihr seid jetzt also sind wir aus, oder Du gehst jetzt ins in die Badewanne. Ich mein Bett. Genau, meine Badewanne. Und um 4:00 morgens habe ich dann den Zauberwürfel gelöst. Und ich. Da war es nur vollkommen korrekt, dass ich den Toni dann aufgeweckt habe, weil er musste ja meine Erfolge sie äh, sehen.
00:10:56: Sprecher 3 Und ja, der war natürlich ein bisschen sauer.
00:10:59: Sprecher 1 Woher denn der Ehrgeiz, da bis 4:00 nachts diesen Würfel unbedingt lösen zu wollen?
00:11:03: Sprecher 3 Das war bei uns egal bei welcher Sache. Wir haben beide einen Ehrgeiz entwickelt. Ich hatte schon früh. Als Kind war ich schon Choleriker. Ich habe also meine Großmutter angeschrien Ähm, wenn Sie. Wir haben Skat früher gespielt und wenn ich verloren hatte, dann habe ich also Sie spielten mit meinem Onkel und meiner Großmutter. Und dann habe ich immer seid ihr zusammen gespielt, ihr bescheißt und hab rumgetreten auch.
00:11:31: Sprecher 3 Und so war das dann auch. Der Ehrgeiz, diesen Zauberwürfel zu lösen. Also es gibt ja noch vollkommen ganz verrückte andere Anekdoten und bestimmt werde ich die in der Zukunft auch noch erzählen. Ähm, wo ich also auch knapp dem Erstickungstod entkommen bin. Aber das wird in einer in einem Theaterstück gezeigt, was wir jetzt gerade fertiggestellt, okay und das versuchen werden wir versuchen noch im April in Köln aufzuführen.
00:12:06: Sprecher 3 Ist riesig lustig. Äh, das ist so der kleine Berliner Steppke, der zum Weltmeister wird. Er in zwei Akten.
00:12:15: Sprecher 1 Können wir uns jetzt schon darauf freuen? Sehr schön.
00:12:17: Sprecher 3 Auf alle Fälle. Das wird richtig lustig. Und da kommt natürlich der Toni auch vor. Ist ja klar.
00:12:22: Sprecher 1 Hervorragend. Dann lass uns doch noch mal zu deiner Zeit zu den Anfangstagen am Geißbockheim zurückschauen. Zu wem ist man denn lieber ins Büro gegangen? Zu Trainer Hennes Weisweiler oder zu Manager Karlheinz Zielen?
00:12:35: Sprecher 3 Das waren beides ganz schwierige. Ginge beim Hennes. Wusstest du nicht? Liebt er dich? Nimmt er dich in Arm oder tritt die ihren Hintern? Also den das war wirklich so, An einem Tag warst du da. Darf man das Arschloch. Und am anderen Tag bist mein liebster Junge. Und das war jeden Tag was Interessantes. Aber beim Kalli, ähm. Da musst du sehr aufpassen, dass er dich nicht übers Ohr haut.
00:13:04: Sprecher 3 Wir haben ja früher Verträge per Hand gemacht. Und ich weiß noch genau, weil ich hatte ein Zweijahresvertrag. Aber nach einem erfolgreichen ersten Jahr kam er sofort hin und hat für hat mich hat mir eine Verlängerung angeboten und ich weil es 2000 DM Mark mehr gab hab sofort zugeschlagen konnte ich mir eine Stereoanlage kaufen und das war natürlich auch dann längerfristige Entscheidungen.
00:13:34: Sprecher 3 Aber ich ich bin froh, dass sie kandidieren gehabt habe, weil der mich auch in anderen Dingen beraten hat, in finanziellen Sachen. Und das war wirklich gut.
00:13:46: Sprecher 1 Dabei stand Wie sah das Büro aus? Von vom Ventilen.
00:13:50: Sprecher 3 Ja, der ist ja eben natürlich das flößt Angst ein. Du, das ist nicht so richtig hell gewesen. Es standen Schreibtisch, da saß der Kuli dahinter und dann hast du da die Tür. Also ist die klopft und da gewartet, bis herein gerufen wurde. Und dann? Ja, denn was willst schon wieder? Und da geht die ganze Deckung schon kaputt rum.
00:14:17: Sprecher 3 Du drückst dich ein bisschen ab und sagst Ja, ich wollt nur mal fragen und wie es mit dem neuen Vertrag bla bla bla. Hör mal zu, geh mal raus, mach die Tür von außen zu und dann kommst du noch mal in vier Wochen, wenn du wieder vernünftig geworden bist. So ging die Gespräche ab und das hat aber unserer Freundschaft keinen Abbruch gegeben.
00:14:41: Sprecher 1 Ist das mit den Jahren? Wird man da selbstbewusster oder warst du dann mit Mitte 30 immer noch der gleiche?
00:14:47: Sprecher 3 Na ja, also mit der Zeit wusste natürlich ein bisschen mutiger, aber ich bin nie der große Verhandler gewesen. Ich ich habe einfach. Es klingt jetzt so ein bisschen blöd, aber ich habe mich hier riesig wohlgefühlt. Ich. Ich wollt ja nirgendwo anders hin. Deshalb auch diese lange Zeit. Und ich bin ja nur einmal weggegangen aus einem ganz lapidaren Grund Ich bin ein Jahr nach Paris gegangen, aber nur, weil ich beleidigt war.
00:15:19: Sprecher 3 Also nicht, weil ich den Verein nicht mag oder so, und deshalb waren mit mir die Verhandlungen eigentlich immer verhältnismäßig einfach.
00:15:28: Sprecher 1 Lass uns direkt drüber sprechen. Du warst beleidigt. Warum?
00:15:32: Sprecher 3 Ich war beleidigt, weil ich einen Bänderriss hatte und im Krankenhaus lag. Und der damalige Präsident Akinger Bolton hielt es nicht für nötig, mich einmal zu besuchen. Und es war eine ganz schwierige Situation, weil wir waren im Abstiegskampf in dieser Saison 118586 und es war noch mal die Möglichkeit, dass ich vielleicht die letzten zwei, drei Spiele zurückkomme nach dem Bänderriss.
00:16:03: Sprecher 3 Und ich habe gedacht, wir haben wenigstens vielleicht mal kommt aber und sagt Komm Lady und so, wir brauchen dich oder irgendsowas. Und das war nicht gegeben. Und dann habe ich seit The Star War's, Jetzt könnt er mich mal! Jetzt gehe ich nach Paris zu meinem damaligen. Also früheren Co Trainer Silvestertag, der unter Cheftrainer Linus Michels hier gearbeitet hat.
00:16:33: Sprecher 3 Und der hat mich dann nach Paris geholt. Ein Jahr.
00:16:35: Sprecher 1 Rassing Paris.
00:16:36: Sprecher 3 Nein, nicht in Paris. Ich Paris haben. Germain Das war ganz in der Nähe. Aber das war ein Projekt, wo auch ich Nationalspieler waren. Aber keiner wollte mit dem anderen zusammenspielen. Und nach drei Monaten wurde auch schon der Trainer gefeuert. Ich habe drei Trainer in einem Jahr, und irgendwann habe ich gesagt Nee, also Fußball soll ja auch Spaß machen, ich will zurück nach Köln.
00:17:04: Sprecher 1 Warum? Kölle Also?
00:17:05: Sprecher 3 Ja, hört.
00:17:06: Sprecher 1 Sich nach Heimweh an?
00:17:07: Sprecher 3 Ja, natürlich. Heimweh. Es gab ja nichts anderes. Ich kannte ja nichts anderes. Ich kannte meine Mannschaft. Zehlendorf, vorher VfL Schöneberg. Aber ich kannte ja keine andere Profimannschaft. Ich Ich habe mir doch da alles gefallen. Da bist du, wie du wusstest, die Gehwege Bernrather Straße runter, über Militärring rüber und dann rechts. Ja, und dann ist halt noch die drin.
00:17:30: Sprecher 3 Dein Trikot? Ja. Ähm. Und dass die Fans am Platz. Mehr will sie ja gar nicht.
00:17:37: Sprecher 1 Aber wo? Trikot? Du bist dann von der sieben früher mit der Nummer zehn auf einmal aufgelaufen. Sowohl die Nummer als auch die Position.
00:17:45: Sprecher 3 Weißt du noch, wer die sieben hatte?
00:17:47: Sprecher 1 Boah, nee, das habe ich nicht recherchiert.
00:17:48: Sprecher 3 Ich gucke mal da like. Ich weiß nicht. Ich weiß aber nur, dass ich, als ich unterschrieben hatte, ähm, bin ich in dem langen Gang zur Kabine hin und da kam mir ICE entgegen und er sagte nur So eine Scheiße, jetzt spiele ich nicht mehr, weil du da bist und so, und da habe ich gesagt Icke, spinnst du denn ich spiel auf der Zehn, die werden mich alle zudecken, und du hast die Freiräume.
00:18:17: Sprecher 3 Ja, und so passiert es auch. Der wurde erfolgreicher als ich. Also, ich musste mich dich noch mal bitte bedanken bei mir. Und das war unser erstes Gespräch, was wir hatten. Und ja, dann haben wir eine. Wir kannten uns ja von vorher, weil ich ja, er war ja schon da. Als ich ihm dann weggegangen bin und der Icke Häßler war einer der grandiose Spieler vom FC Thomas Häßler.
00:18:46: Sprecher 1 Pierre Littbarski hat ja dann ganz gut funktioniert, weil viele hatten ja glaube ich Angst vor. Das sie euch vielleicht nachher konkurriert. Interpretiere ich jetzt einfach mal so rein. Aber im Prinzip habt ihr wunderbar harmoniert.
00:18:56: Sprecher 3 Absolut. Das ist eine Sache. Auch gute Fußballer können immer zusammen spielen. Aber das ist doch eine Sache des Respekts. Und ich hatte war ein bisschen älter als er und hatte immer so ein bisschen den den taktischen Weitblick und hab mich auch immer so verhalten, dass wenn ich auf den in den gleichen Räumen gespielt haben und ich glaube, das war einfach auch auch ein Verdienst von unseren Mitspielern, wenn ich so an Leute wie Morten Olsen, Paul Steiner oder Jürgen Kohler denke, die uns den Rücken freigehalten hatten, damit wir vorne unsere Kapriolen machen Sag mal.
00:19:35: Sprecher 1 Ich springe jetzt ein bisschen in der Zeit, aber als du damals mit 18 zum FC kamst, hast du auch deine Ausbildung zum Finanzbeamten abgebrochen. Dann war der Papa ja auch beim Finanzamt gewesen. War der sauer?
00:19:45: Sprecher 3 Katastrophe. Mein Vater hat mich eigentlich erst auf dem Gymnasium und er hat mich dann, weil ich kein Bock mehr hatte, auf dem Gymnasium zu sein.
00:19:54: Sprecher 3 Der mich dann dahin geleitet, sagt er Ich bin Finanzrat, Also du machst jetzt auch Finanzamts. Angestellter ist ein ganz tröger Job. Hab noch meinen Kumpel mitgenommen, der mich bis heute da eben noch verdammt, weil er dann alleine bleiben musste, denn ich hab gesagt, ich kann ja nicht Fußballspielen und eine Finanzamts Ausbildung machen und hab dann volles Risiko gespielt.
00:20:24: Sprecher 3 Aber mein Vater, den musste ich eine Woche und meine Mutter auch, musste ich eine Woche bequatschen und glücklicherweise haben sie ja gesagt.
00:20:32: Sprecher 1 Ja, ich kenn die Story in etwa so auch von Wolfgang Overath, der sagte, dass sein Vater ihn damals im Prinzip auch wochenlang nicht angeschaut hat deswegen.
00:20:40: Sprecher 3 Ja, aber der Wolfgang, der hat ja eigentlich doppelt gearbeitet, der hat bisschen Fußball gespielt. Und dann nebenbei hat er noch hier arbeitete, gibt Anekdoten, wo Wolfgang eine Minute vor drei zum Nachmittagstraining kam und dann er hat sich, glaube ich, schon im Auto umgezogen und dann hat er abgeliefert auf dem Platz. Also ja, Wolfgang war oder ist ein grandioser Geschäftsmann und ein außergewöhnlicher Spieler gewesen.
00:21:10: Sprecher 1 Auch heute noch, mit 80 Jahren sitzt er da am Schreibtisch und macht die Geschäfte vom Büro aus und kickt.
00:21:16: Sprecher 3 Und exakt noch kickt noch, ich glaube zweimal die Woche mit Stephan Engels zusammen und, äh.
00:21:23: Sprecher 1 Wie sieht es bei dir aus? Kriegst du noch.
00:21:24: Sprecher 3 Ich Ich kick nicht mehr, weil ich das nicht mehr ertragen kann, dass ich das. Ich kann nicht mehr das Tempo gehen. Außerdem habe ich der Wolfgang ist ja vollkommen gesund, den tut ja nix wie Ich habe ja zwei künstliche Knie, ich könnt noch kicken, aber das erspare ich meinen Mitspielern.
00:21:45: Sprecher 1 Ja, mit. Also wenn der Papa der Finanzbeamten, dann denkt man ja, ist vielleicht auch recht dröge. Du hast aber auch erzählt, der hat in der Jazzband gleichzeitig gespielt, fast ein bisschen kontrastreicher.
00:21:56: Sprecher 3 Absolut Wahnsinn. Der, der prüfte, der war auch noch Finanz hat der war Betriebsprüfer, der hat dann morgens die Firmen, der hat sogar die Kneipe, wo der gespielt hat, hatte der geprüft und samstags, Sonntag, Freitag, Samstag, Sonntag hatte er in einer ganz berühmten Berliner Jazzband Omega Jazz Band, die haben auch Platten aufgenommen. Zu der Zeit. Die haben Konzerte gegeben, besonders in Norwegen, Schweden, Dänemark.
00:22:27: Sprecher 3 Sehr erfolgreich. Und das kannst du dir nicht vorstellen, Dieser dröge Finanzbeamte mit seiner Aktentasche, der steht dann anders an der Trompete. Mein Onkel an der Posaune und mein Vater hat dazu noch zu Dixie mit Landmusik auch noch gesungen. Also Wahnsinn.
00:22:48: Sprecher 1 Und der Fußball Kam der von dir oder hat dein Papa auch gespielt?
00:22:52: Sprecher 3 Nein.
00:22:53: Sprecher 1 Durch die Nachbarschaft?
00:22:54: Sprecher 3 Nein, auch nicht. Bolzplatz gegenüber von der Oma. Ich bin bei meiner Oma aufgewachsen, weil meine Mutter mein Vater, die hatten keine Zeit für mich. Die haben beide gearbeitet. Und Opa war ein riesen Fußballfan. Und der hat mich in Berlin zu einem Fußballverein, der hieß BSV 92, der war so fünf Minuten, zehn Minuten entfernt von uns, immer mitgenommen sonntags, die haben irgendwie Oberliga gespielt und so kam meine Liebe zu dem Fußball und ich habe wirklich dann auf der anderen Seite von meiner von der Wohnung habe ich einen Bolzplatz gehabt und das hat Ewigkeiten gedauert, bis ich überhaupt mich getraut habe, da zu fragen, ob sie mich mitspielen.
00:23:37: Sprecher 3 Also ich war, ich war ja super, super klein, dünn und die wollten sich na, warum sollen wir dich mitspielen lassen? Also Berliner dann Berliner Regeln sind auch hart. Also im da. Das ist nicht wie heute, da musst du dich hocharbeiten. Und da haben wir gespielt, eigentlich so sieben, acht bis 15-jährige untereinander. Und dann wollte so ein kleiner Knirps mitspielen und es hat Ewigkeiten gedauert und mit der Zeit habe ich mich dann aber freigekämpft.
00:24:10: Sprecher 1 Schön auf der Asche. Kann ich mir das so vorstellen? Nee.
00:24:13: Sprecher 3 Das war noch ein Sandplatz. Ob es gilt, habe ich aber, als ich beim VfL Schöneberg war. In der Jugend von 7 bis 16 und dann auch noch in der A Jugend bei Hertha Zehlendorf teilweise auf Asche und Asche. Ist ein Traum, weil du hast eine Woche lang immer rechts und links die Seiten aufgerissen. Du denkst immer, du kannst keine Hose anziehen, weil alles, wenn du einmal gegrätscht bist oder gefallen bist, waren die ganzen Beine auf.
00:24:44: Sprecher 3 Und das war Überlebenskampf. Besonders für einen Dribbler wie mich.
00:24:49: Sprecher 1 Das ist der Grund, warum ich heute in Trainingshose vor dir sitze. Ich habe dir das Knie bandagiert. Vom Kunstrasenplatz allerdings, Das ist auch schön.
00:24:56: Sprecher 3 Äh, Kunstrasenplatz. Wenn der also die neueren sind schon ganz gut, dann ist auch verhältnismäßig was weich. Ich habe auch erste Generation gespielt, da da ist einfach die liegen auf dem Stein drauf, die die die grünen Matten. Ähm Kunstrasen ist aber besser als Asche.
00:25:17: Sprecher 1 Aber es kann schon auch brennen.
00:25:21: Sprecher 3 Es brennt so.
00:25:22: Sprecher 1 Er war denn zu der Zeit, zu der Berliner Zeit oder frage ich anders Wann wird der FC den Begriff? kAnnte man den auch außerhalb der Kölner Stadtgrenzen?
00:25:32: Sprecher 3 Ja, es gab. Insgesamt gab es drei Spiele, die in Berlin ausverkauft waren Gladbach, Bayern, Köln und im Berliner Olympiastadion. 80.000 war Fußweg von meiner Wohnung, fünf Minuten unten, in der zweiten Halbzeit immer umsonst rein. Okay, ich gehe jetzt für umme ins Stadion. Das heißt also, du konntest in der Halbzeitpause reingehen? Hast du und wo guckt das noch? Irgendwo auf den Treppen sitzt.
00:26:05: Sprecher 3 Und dann habe ich mir die zweite Halbzeit angeguckt und Köln war eine absolute Hausnummer. Die haben ja nur Granaten drin gehabt.
00:26:14: Sprecher 1 Und irgendwann bist du dann Teil von diesen Granaten geworden.
00:26:16: Sprecher 3 Ja, das ist auch komisch. Dann muss man sich ja mal vorstellen. Ich meine, wir haben heute auch junge Leute, die kommen irgendwo hin und die kennen, die dann ihre Mitspieler von den Champions League spielen oder was ich weiß.
00:26:29: Sprecher 1 Oder zu meiner Mannschaft.
00:26:30: Sprecher 3 Ationalmannschaft, Europare Pokalspiele und ich für mich war das eine ganz komische Welt. Ich ich meine, ich habe die angeguckt und den zugejubelt und auf einmal kriegste von den Pass oder oder liegst in dem Tor auf. Und das war für mich am Anfang, also drei Monate brauchte ich, bis ich mich so akklimatisiert hatte.
00:26:59: Sprecher 1 Wir haben dann über nach einigen erfolgreichen Jahren über dein Intermezzo bei DAS in Paris gesprochen. Jetzt muss ich rechnen die Der DFB Pokal gewinnt 83 war dann davor gewesen vor.
00:27:11: Sprecher 3 83 das war ja das wir haben ja nicht nur Niederlagen im Pokalfinale, wir haben ja auch Sieg. Also ein Sieg 83.
00:27:20: Sprecher 1 Gegen den Stadtrivalen der Fortuna.
00:27:23: Sprecher 3 Das jetzt stell dir das mal vor gegen Du spielst gegen Fortuna Köln, die gut besetzt waren, Ja, aber die musst du normal fünf null aus dem Stadion hauen, haben die Fans gedacht. Das Spiel fängt an, es ist knalle heiß. Wir haben gespielt wie die letzten Osterhasen. Glücklicherweise hat Paul Steiner Dieter Schatzschneider, den Sturmtank, der später in Hannover gespielt hat.
00:27:52: Sprecher 3 Er kontrolliert und.
00:27:56: Sprecher 3 Der Tüno hat noch ein paar super Bälle gehalten und irgendwann kommt eine Szene, da fällt mir der Ball auf dem Fuß und ich horn mit dem linken schwachen Fuß rein und wir gewinnen das Pokalspiel und können uns eigentlich gar nicht über den Pokalsieg freuen, weil wir. Ich muss auch sagen, ich habe mich zwar gefreut, aber ich war nicht zufrieden, weil wir wirklich scheiße gespielt haben.
00:28:21: Sprecher 1 Kann man sich das erklären? Manchmal ist es ja im Fußball ein schlechter Tag. Hat. War da irgendwas an dem Tag, was nicht stimmte? Kannst du das erklären?
00:28:29: Sprecher 3 Mittlerweile ja. Ich habe ja. Also es gibt verschiedene Faktoren. Klima ist dann gibt es Faktoren, wenn der Gegner schwächer von vom Papier ist her ist, dann gehst du nicht volle Kanne ins Risiko. Das ist einfach so, weil weil du also du willst dich nicht blamieren. Und dann setzte vielleicht der Dribbling nicht so risikoreich an oder spielst lieber ab und auf einmal kommt kein Spiel Rhythmus und die rennen um ihr Leben.
00:29:00: Sprecher 3 Die anderen.
00:29:01: Sprecher 1 Sie haben nichts zu verlieren.
00:29:02: Sprecher 3 Haben nichts zu verlieren. Und das macht die Spiele natürlich schwieriger. Ich hatte zum Beispiel auch wirklich, wenn wir in Berlin gespielt haben. Ich habe es dem Trainer nicht gesagt, aber der hätte mich eigentlich draußen lassen müssen, weil in Berlin habe ich immer rumgehockt, weil ich wollte immer meinen Kumpels von früher wollte ich zeigen und meiner Mutter, wie gut ich bin.
00:29:26: Sprecher 3 Und ich habe kein Bein auf die Erde gekriegt. Also das sind so bestimmte Sachen, das spielt sich nur im Kopf ab.
00:29:33: Sprecher 1 Ja, hochinteressant, das immer wieder zu hören, weil als Zuschauer erwartet man ja, die verdienen Millionen. Warum spielen die denn so? Das sind auch alles Menschen, die haben auch ihre Problem Problemchen. Sie sind vielleicht der Vater geworden, haben schlecht geschlafen.
00:29:46: Sprecher 3 Ja blöd, aber ich es logisch. Wenn wir fünf mal dann acht aufsteht und die Milchflasche geben muss, dann kann der nicht mehr voll abliefern und der die ärmste Sau ist. Ihr seid viel Maler, weil jeder hortet natürlich in jedem Spiel drei, drei Granaten, drei.
00:30:04: Sprecher 1 Keller.
00:30:05: Sprecher 3 Und ich hoffe, dass er sich trotzdem die Leichtigkeit noch beibehält.
00:30:10: Sprecher 1 Wir sprachen jetzt gerade vom Finale 83, fast ein bisschen auch, ja, wir konnten uns nicht freuen, Aber eigentlich ist es der letzte große Titel des erste FC Köln. Das ist ein riesen Riesenerfolg gewesen. Und Harald Konopke hat es, glaube ich, ganz gut gesagt damals. Jetzt freut euch doch mal endlich oder so in etwa.
00:30:25: Sprecher 3 Er Du bist sehr nett. Also der Harald hat etwas Schlimmeres gesagt. Aber vom Sinn her ja und in unsere Seite. Klar, kann man auch verstehen. Wir waren glücklich, dass wir gewonnen hatten. Aber die Zuschauer, die sind nicht zufrieden nach Hause gegangen. Und das war immer für mich auch eine wichtige Sache. Dass du, wenn du als Zuschauer im Stadion kommst, du musst nach Hause gehen und du musst ein Erlebnis mitnehmen.
00:30:56: Sprecher 3 Und das Erlebnis konnten wir da nicht liefern.
00:31:00: Sprecher 1 Sag mal, Harald Konopka, Stichwort Stimmt das, dass du immer seine Schuhe festgeklebt hast? Wir haben zwei kleine, Kriege ich kolportiert.
00:31:08: Sprecher 3 Dass der Herr Harald sagt, dass immer er es hat, ihm ein böser Mensch die Schuhe festgeklebt. Er muss ja auch auf seine Sachen aufpassen. Und er ist, so weit ich weiß. Harald erzählt das anders, aber er ist mit Badelatschen nach Hause gegangen und hat dann noch ganz zum Schluss. Harald denkt immer daran. Mit einem Anwalt wollte er noch das Geld für die Schuhe einklagen.
00:31:38: Sprecher 3 Also. Aber dass ihm, wer das aus der Mannschaft war, das ist jetzt ist ja auch schon eine lange Zeit.
00:31:45: Sprecher 1 Liebe Grüße an Harald. Wir werden es wohl heute nicht rausfinden.
00:31:49: Sprecher 3 Hören Sie, das tut mir leid.
00:31:52: Sprecher 1 Friedensangebot.
00:31:56: Sprecher 1 Weil wir gerade beim Titel auch sind 83 90 war dann sicherlich aber noch mal der größte Moment der Karriere, nehme ich an, oder?
00:32:03: Sprecher 3 Ähm, ja. Wir haben ja.
00:32:05: Sprecher 1 Also WM Titel, glaube ich. Muss ich nicht dazusagen.
00:32:08: Sprecher 3 Der WM Titel natürlich. Klar, das war international. Wir haben aber auch noch wir haben ja noch Pokal, wir kamen ja noch auch noch.
00:32:14: Sprecher 1 91 gegen Werder.
00:32:16: Sprecher 3 Spielen war davon ich selber ein Elfer verschossen. Da gibt es übrigens auch noch eine tolle Anekdote, die Sie gern mal schnell erzählen. Das war so, dass ich ihm nach dem Kreuzbandriss, ähm, sechs Monate ganz alleine trainiert habe, dann auf einmal auf dem Platz stand und den F. FC dem FC geholfen hat, gegen VfB Stuttgart mit Matthias Sammer in bis ins Halbfinale zu kommen und dann auch ins Pokalfinale.
00:32:45: Sprecher 3 Ähm, und habe dann den Elfmeter verschossen und der Präsident kommt zu mir, Ratzinger Bolton und sagt Danke, war es. Sie haben uns 1 Millionen DM Mark gekostet, also sehr einfühlsam, sehr einfühlsam. Direkt nach dem Spiel weiß ich noch ganz genau. Und dann gab es auch noch Spieler, die kleinen feigen Ratten aus unserer Mannschaft. Zwei Jungs, die haben gesagt ja, ich hätte den Elfmeter, aber reingeschossen.
00:33:12: Sprecher 3 Als der Trainer aber jemanden suchte, da haben sie sich irgendwie versteckt. Gibt's immer im Fußball. Kennst du wahrscheinlich auch. Gibt immer welche, die sind nach. Wenn sie nicht in die Verantwortung müssen, haben Sie eine große Klappe? Ja. Und er. Das war natürlich traurig. Wir haben auch noch ein Finale verloren, gegen Düsseldorf auch noch Pokalfinale. Also es ist ja nicht so der Fall.
00:33:37: Sprecher 3 Der FC war ja, wir waren eigentlich immer da gewesen und unsere besten Jahre waren und dann Christoph Daum 87 bis 90, zweimal, glaube ich Zweiter, oder? Ja, aber mit 90 war für mich natürlich der absolute Höhepunkt. War auch meine letzte Chance zwei WM Finals verloren und dann 1990 dann auch zu Recht das WM Finale gegen Argentinien gewonnen.
00:34:03: Sprecher 1 Kann man das beschreiben, was da was da passiert? Das ist ja das Größte, was man gewinnen kann. Wie ging's dir nach dem Abpfiff?
00:34:10: Sprecher 3 Kannst du dir im vorstellen, dass man einen zweiwöchigen, verspäteten Adrenalinausstoß sagt? Das heißt also kurz nach dem Spiel? Na klar ist Freude da. Wir haben alles herausgeschrien, aber zwei Wochen später habe ich gesagt Ja, ich bin in der besten Mannschaft der Welt. Wo weiß ich, wie viel 100 Millionen Fußball spielen. Ich bin da Mitglied gewesen, habe da mitgespielt.
00:34:38: Sprecher 3 Und dann habe ich mich selbst dabei ertappt, dass ich vor dem Spiegel gestanden hat. Das ist das Größte überhaupt, hat mich für mich selbst gefreut. Und das ist einfach ein Gefühl, was lange Zeit Anna hielt. Und sie meinten natürlich schön, wenn man heutzutage sie dann noch Bilder sieht oder erinnert wird. Und am 16., dritten oder sagen wir mal, da ist die Vorabpremiere und am 19. dritten ist das ein Sommer in Italien.
00:35:08: Sprecher 3 Der Film startet. Also ich habe mich schon gesehen, ganz tolles Ding, ein bisschen auch die Wende mit verarbeitet 89 90, bisschen Retro Material auch drin und gesehene auch Aufnahmen dabei. Und als ich das Video gesehen hab oder den Film gesehen hab, dann na ich saß neben dem Icke der Karte. Auch Tränen in den Augen.
00:35:35: Sprecher 1 Ja wunderbar, Das kann man sich nur vorstellen. Der Moment, wo du vor dem Spiegel stehst und Jubels, wo war das dann? War das was ist das noch zu.
00:35:42: Sprecher 3 Aber zu Hause wobei ich ich habe zwei Wochen ich hat ja ich bin nicht sicher, aber ich hatte mit einem angerissenen Kreuzband das Finale gespielt und hab war auf Sardinien. Andreas Brehme hat mir das empfohlen, war auch toll da, aber mein Knie schwoll jeden Tag an und dann sind wir zurück nach Hause gekommen. Ähm, und ich habe auf Behandlung gemacht.
00:36:07: Sprecher 3 Aber das war dann da, wo ich zu Hause war und das war auch meine Motivation, wieder in der Reha habe ich einfach gesagt hat dieses Gefühl irgendwie ich meine, ich werde nie mehr Weltmeisterschaft spielen, aber dieses Gefühl, Spiele zu gewinnen, 50.000 hinter dir zu haben, die dann deinen Namen schreien, das ist schon ein geiles Gefühl.
00:36:28: Sprecher 1 Weil du eben Christoph Daum angesprochen hast, der dann auch Trainer war. Beim FC. Eigentlich ja super erfolgreich auch, aber der war, wie sagtest du auf jeden Fall einer der unberechenbarsten Trainer, die du hattest.
00:36:41: Sprecher 3 Das werden wir auch in dem Theaterstück bearbeiten. Ja, und es gibt Anekdoten von Christoph. Der war einfach in Anführungsstrichen wahnsinnig. Wir haben Torschuss Training mit zu kleinen Gummibällen gemacht, nachdem dem Bodo Gegner der fünfte Ball ins Gesicht gesprungen ist, weil die Dinger flattern wie verrückt. Wenn die auftippen, weißt du nicht, wo du hingehst. So'ne Sachen Kam er mit seinen Sachen, kam Christoph immer um die Ecke.
00:37:14: Sprecher 3 Es gibt da ein Overload Training, das will ich jetzt nicht ausführen. Das wird es aber auch dann später geben. Und dann halfen manchmal nur ganz drastische Maßnahmen, wo ich mir dann Jürgen Cola zur Hilfe genommen habe. Aber da lassen wir mal noch. Das war, ähm, grenzwertig.
00:37:40: Sprecher 1 Gibt es eine Anekdote, du mit uns teilen kannst?
00:37:43: Sprecher 3 Na ja, ich habe ja schon ganz viele zu Christoph Daum, zu Christoph Daum. Ähm, da gibt es natürlich sehr viele Sachen in. Die lustigste von ihm persönlich war, dass wir mit der Mannschaft nach dem Spiel wir waren. Also wir hatten, ähm, Spiel gewonnen und sind nach über Nacht da geblieben und sind dann in eine Disco gegangen und Christoph ging direkt zum zur Theke und machte nur den Gürtel auf.
00:38:16: Sprecher 3 Ich sag Christoph, was machst du denn? Ja und Christoph sagt Das wird heute ein schöner, toller Abend. Und dann machte er sich mit dem Gürtel an der Theke fest und hat dann sagst Jetzt lass laufen.
00:38:29: Sprecher 1 Gab es klassischerweise auch Kölsch bei euch? Nach nach Asien?
00:38:32: Sprecher 3 Ja, der zweite war auswärts. War eine Schwierigkeit. Ja, na klar. Aber er hier, Ich trink ja gar nix. Das ist das Schöne, wie sich ja dann Menschen absolut verändern am zehnten Kölsch. Und ich war sehr beliebt, weil ich die Leute mal nach Hause gefahren hab. Also deshalb, wahrscheinlich deshalb haben sie mich gemocht, wegen dem Fußball in.
00:38:54: Sprecher 1 Den Mannschaftsbus und es aber noch nicht gefahren, hoffe ich. Oder gab es das?
00:38:57: Sprecher 3 Ist der Mannschaftsbus, da gibt es auch tolle Anekdoten. Ich weiß, wir bei der Nationalmannschaft war der Mannschaftsbus so, der war eigentlich Heiligtum bis Huub da, weil sagte, ich fahr jetzt bis zum Hotel und den ganzen Spiegel abgerissen hat vor Mannschaftsbus und wir halten auf der Autobahn Stuttgart Köln noch den Blind Fahr Versuch oder dem Blind Fahr Rekord von Hans Schimberg.
00:39:24: Sprecher 3 Wir haben ihm nämlich die Augen zugehalten, wie lange er blind fahren kann mit 80 Stundenkilometer.
00:39:32: Sprecher 1 Ich hoffe, das ist nicht mehr justiziabel. Es müsste verjährt sein.
00:39:34: Sprecher 3 Das müsste verjährt sein. Das müsste verjährt sein. Ist länger als 30 Jahre.
00:39:40: Sprecher 1 Wir haben im Vorfeld auch unseren Fans bei Instagram die Möglichkeit gegeben, Fragen einzureichen. Aber da sagt oder fragt vielmehr Tims Norm Komischer Name, Lizzy, du bist eine absolute Legende. Wer sind die Legenden meiner Generation? Also ab 2008.
00:40:00: Sprecher 3 2009? Polster Ähm, Lotti, Lottner, Podolski, Podolski war doch noch klar. Wird also Weltmeister? Ja. Podolski Ähm. Wir haben noch zwei Vorzimmer Weltmeister.
00:40:19: Sprecher 1 Der jetzt wieder im Kader ist. Ron Robert Ziegler.
00:40:22: Sprecher 3 Ron Roberts. Wir haben noch einen Linksverteidiger.
00:40:26: Sprecher 1 Du sprichst von Jonas Hector, der 2014 leider nicht dabei, ne.
00:40:30: Sprecher 3 Der waren 16 bei.
00:40:31: Sprecher 1 Der EM.
00:40:31: Sprecher 3 16 genau. Trotzdem trotzdem vollkommen anderer Typ, aber auch sehr erstaunlich, weil er nicht so sehr aus sich heraus griff. Geht aber hat immer abgeliefert. Der Junge. Ja, also es gibt wirklich viele und ich habe bestimmt jetzt Vogt. Ja, also es gibt wirklich viele Spieler, die auch Potenzial hatten, die auch dem Scherz sehr. Das sind alles Leute, die dem auch.
00:41:02: Sprecher 3 Marco Risse. Ich erinnere mich nur an ein Granatentor aus ganz weiter Entfernung. Der Junge hat einen Riesenschuss, gab ein riesen Freistoß und das sind einfach Jungs. Die, die auch gebrannt haben für den FC.
00:41:16: Sprecher 1 Marcel Risse Das weiß ich auch noch da in der Nachspielzeit in Gladbach. Damit macht man sich unsterblich. Mein Held der Jugend, Dominik Marau, Ja, auch beinharte Innenverteidiger.
00:41:26: Sprecher 3 Ich habe ihn ja noch hier getroffen, als wir die ersten, die Single aufgenommen.
00:41:30: Sprecher 1 Haben, wir für die Franky, Marius.
00:41:31: Sprecher 3 Franky mit den Franky, Marius und der Junge ist auch infiziert. Der ist zwar jetzt wieder Schwabe, aber der war FC infiziert ist ja noch nicht länger hiergeblieben.
00:41:46: Sprecher 1 Absolut. Ich gehe mal weiter zur nächsten Fanfrage. Und zwar fragt Anna SR. Was war dein Lieblingsmoment beim FC?
00:41:55: Sprecher 3 Mein Lieblingsmoment ist und das kann man es ist sehr schwierig vorzustellen war es heute nicht mehr möglich ist. Ich war sechs und ich habe ja angesprochen, dass ich ein Kreuzbandriss mir nicht 86, sondern 90 Kreuzbandriss geholt.
00:42:08: Sprecher 1 Eigentlich war der schon angerissen beim WM Finale.
00:42:10: Sprecher 3 Ja, er war also ich hatten mir schon vermutlich auch die Muskulatur war stark, es kann nur sein das schon durch war. Es ist auch okay egal weil mein Kopf gehalten hat, aber ich konnte nicht mehr richtig schießen und nur das Adrenalin dann im Finale hat mich dann noch mal herübergerettet und ich bin wirklich sechs Monate haben mir privat Masseur genommen und habe mich sechs Monate ohne die Mannschaft vorbereitet.
00:42:38: Sprecher 3 Bin am Freitag hierhergekommen zum Geißbockheim, habe mich mit dem Trainer abgesprochen. Erich Rute Müller war da, glaube ich, Trainer, glaube ich. Und nach 20 Minuten bin ich vom Platz. Geht nicht und Gegner. Am nächsten Tag war VfB Stuttgart mit Christoph Daum. Bin dann auch nach Hause gefahren und bin am nächsten Tag mit privat Klamotten angereist und treffe noch Christoph Daum dann an der Kabine und sag Ja, Scheiße, bin ich dabei.
00:43:10: Sprecher 3 Und da war das noch nicht so, dass du schon alles drei Stunden vorher melden musstest. Elektronische Anzeigetafel und die Mannschaft geht raus und es sind nur zehn Spieler auf dem Platz und auf der Mannschaft. Auf der Tafel fehlt die Nummer zehn und keiner wusste das. Und ich bin dann hab mich in der Kabine warm gemacht. Und als wir dann, als die Mannschaft zurückkam, die Mannschaft wusste Bescheid, sind wir die Treppe runter.
00:43:39: Sprecher 3 Und als ich die Treppe runtergelaufen bin, nach sechs Monaten ohne Ball Berührung ist mir also das war ein besseres Gefühl als der WM Gewinn, als auf einmal die Leute gesehen haben. Littbarski wurde eingeblendet auf der Tafel und wir haben gespielt gegen VfB Stuttgart. Und jetzt kommt das Allerschlimmste Falko Götz kriegt eine rote Karte. Irgendwann zweite Halbzeit. Wir spielen mit zehn Mann.
00:44:10: Sprecher 3 Und es steht neu nach 90 Minuten null null Und ich war schon ich. Ich lief schon nach noch 40 Minuten auf Reserve habe hab hab den Ball laufen lassen. Ich hörte noch wie Sammer sagt Knallt ihn doch mal rum. Äh, lass ihn doch so frei. Spiel nun 114 aber weiß ich was haben wir? Ein freier Freistoß. Ich hau den Freistoß rein und der legendäre Moritz Banner heraus, der den rein und wir bin eins null und erreichen dann das Pokalfinale, um dann zu verlieren gegen Werder Bremen.
00:44:44: Sprecher 3 Das beste Gefühl. Er war.
00:44:46: Sprecher 1 Hochinteressant. Das ist gar nicht der große Trophäenschrank sein muss, an dem man sich am liebsten zurückerinnert.
00:44:51: Sprecher 3 Das ist doch das, vom ich mich in Köln wohlfühle. Wohlgefühlt habe. Fußball ist Gefühl und die Kölner haben Gefühl. Und es muss nicht immer. Wir haben hier ja auch lange Zeit keine Pokale gehabt. Aber wenn hier eine Mannschaft auf dem Platz haben, die sich den Hintern aufreißt, dann stehen die Kölner in T.
00:45:10: Sprecher 1 Damit kann man den Podcast ja fast schon beenden. Ich habe aber noch eine Sache für dich, denn zum Ende deiner Karriere hast du dich ja dann auch entschieden, nach Japan zu gehen und oder er hat dich überredet, wenn das richtig ist.
00:45:22: Sprecher 3 Mein Mitspieler von 78, also 78 79, haben wir zusammengespielt und der hat sich dann ganz viel später, als ich 1992 hier auch nicht mehr. Ich fand, ich habe nicht mehr gut gespielt, konnte nicht mehr so Akzente setzen, wie ich wollte. Hat er mich hat das irgendwie gemerkt und hat mich an telefoniert und ich hab gesagt Junge, lass mal das ich was soll ich Ich ich bin 32, wenn ich wechsel bin ich 33 ich weiß, ich habe kein mögen, sagt er nur ne, die sind aber alle genau so groß wie du und vielleicht machst du gar ein Kopfballtor und du wirst dich wohlfühlen.
00:46:03: Sprecher 3 Und der hat mich so lange bequatscht, bis ich da unterschrieben hab. Und das war das Beste, was ich machen konnte, noch mal nach Japan zu gehen.
00:46:12: Sprecher 1 Warum?
00:46:13: Sprecher 3 Ähm, weil es, äh, neben der. Natürlich hat man da auch noch mal besser verdient. Ich hab hier 800.000 DM im Jahr verdient. Er war da. Einer der Spitzenverdiener in Japan, konnte mehr verdienen. Aber das war nicht der Hauptgrund. Ich habe mich da wohlgefühlt, weil ich auf einmal gespielt habe wie auf dem Bolzplatz mit.
00:46:39: Sprecher 1 Viel zurück auf dem Sandplatz in Berlin.
00:46:41: Sprecher 3 In Berlin, Wilmersdorf, auf dem Sand, als Ich habe einfach drauf los gespielt. Ich habe und es klappte. Ich bin vorbeigegangen. Wir wir werden auch dann im Theaterstück spielt sehen aus Japan noch nie gesehen. Dribblings, da sind Dribblings dabei. Die habe ich hier nicht hingekriegt. Ja, die haben wir auf Bild und auf Video. Und das, das war das wieder.
00:47:07: Sprecher 3 Das Gefühl war wieder da ich nach drei Jahren Zeit, wo ich nicht gut Fußball gespielt habe und dann noch mal zurück nach Japan zu gehen und dann diese auch irre Begeisterung kommen jetzt noch hin und bei meinem Heimatverein Jeff United und bin, da er noch immer der König.
00:47:27: Sprecher 1 Ich sprichst deswegen auch bewusst an, weil wir einen im aktuellen Kader haben beim FC, der große Japanliebe Auszeit in große Japanliebe auszeichnet. Wie schwer das ist.
00:47:37: Sprecher 3 Den groß.
00:47:44: Sprecher 1 Vielleicht erkennst du.
00:47:46: Sprecher 3 Ja hat er in Japan gespielt, Muss ich das.
00:47:49: Sprecher 1 Nicht?
00:47:50: Sprecher 3 Also wie der lebt aber Japan, So ist es genau. Ja, ja, ja. Ach, das ist klar, Ragnar.
00:47:57: Sprecher 1 Ach, genau.
00:47:58: Sprecher 3 Das. Das ist klar. Immer. Aber ich.
00:48:02: Sprecher 1 War es. Auf der Suche nach einem Legionär, der.
00:48:03: Sprecher 3 Das meine ich. Ich habe jetzt eben gedacht, ob irgendjemand in Japan gespielt hat. Nein, nein. Also, der liebt Japan. Den kannst Und den kannst du immer hatten. Ja, dann hat schon mal der Berater ist Uwe Fuchs. Uwe, Den bringen wir noch nach Japan. Den Junge. Nachher, wenn er hier ausgebombt hat.
00:48:22: Sprecher 1 Pass auf, ich habe eben noch kurz mit ihm telefoniert, denn ich dachte, wenn ihr beide. Wenn euch so eine Japan Connection auszeichnet, dann soll er doch mal direkt ein Großer lassen. Ich spitze einfach mal in Dragnea.
00:48:36: Sprecher 1 Genki, das alles. Ich wünsche euch viel Spaß beim Podcast. Ich habe noch zwei Fragen für dich Wie hast am einfachsten oder am schnellsten Japanisch gelernt und was Wiki zu sagen So über das Niveau und der Fußball Energetik. Also ich wünsche euch viel Spaß weiter.
00:48:56: Sprecher 3 Connichi war es an Ananda, nur hast du auch was zu Goggui? Also deine Aussprache ist ja ganz klasse. Da ist schon Grund Potenzial da. Pass auf. Es gibt Buch die er mit lernen soll. So schritt Japanisch in drei Monaten. Das kannst du dir schon mal zu Gemüte führen. Ich habe noch ganz viele japanische Vokabeln, die mir am Anfang sehr geholfen haben und ich sage nur eins Junge, die werden dich vielleicht natürlich nicht so wie die Kölner, weil die Kölner haben die schon richtig ins Herz geschlossen.
00:49:32: Sprecher 3 Aber wenn du nochmals im Herbst deiner Karriere nach Japan willst, da glaube ich, dass du da auch sehr erfolgreich spielen kannst. Du passt absolut dahin. Du bist ein sehr ruhiger Mensch, zurückhaltend. Du passt vom von deinem Image rein und wenn du willst, dann mache ich da noch gut Trainer und übersetzt für dich.
00:49:57: Sprecher 1 Liebe Grüße Ragnar. Danke für deine Sprachnachricht. Er hat dann auch noch eben kurz erwähnt am Telefon, dass er mit deinem Sohn zusammengespielt hat. Wusstest du das?
00:50:04: Sprecher 3 Der hat mit meinem Sohn in Fürth zusammengespielt. Ich habe sogar noch ein Video, wo mein Sohn ähm ihm glaube ich ein auf den Kopf legt. Also. Eine Spur zu sehen, die hat ne Sprungkraft. Er der ist ja weißt du, die Größe, der ist nicht der eins 81?
00:50:22: Sprecher 1 Ja, in etwa.
00:50:23: Sprecher 3 Ja, der kriegt jeden Kopfball. Genial. Ein riesen Timing. Und wenn wir hier richtig tormmäßig ankommen werden. Sind wahrscheinlich nicht mehr nach Japan gehen lassen. Ja, aber im. Der gefällt mir als Typ einfach. Und der passt hier glaube ich auch gut hin.
00:50:44: Sprecher 1 Pitti, es hat mir sehr, sehr große Freude gemacht. Ich glaube, wenn wir alle Anekdoten abgrasen würden, dann sind wir morgen noch hier, dann verpassen wir das Spiel.
00:50:51: Sprecher 3 Ja, dann kommt zum Theaterstück und dann gibt es richtig noch was zu lachen. Äh, dann vielleicht laden wir ihn dann ein.
00:50:59: Sprecher 1 Ich würde mich total freuen. Wir haben eine Abschlussrubrik hier im Podcast mit drei Abschlussfragen. 90 plus drei nennt sich das Ganze ja bis jetzt hat jeder Gast diese drei Fragen beantwortet. Die erste ist relativ einfach und ich werde sie heute erst mal ein bisschen umformulieren. Die lautet nämlich Was machst du heut noch so? Aber jetzt ist ja klar, Du bist also wieder ein Spiel.
00:51:19: Sprecher 1 Der erste König Inter Mailand und 19 anschauen.
00:51:22: Sprecher 3 Und 19 hat sie schon gegen Mittelland gesehen und da sind ein paar richtig gute Jungs dabei.
00:51:27: Sprecher 1 Dann frage ich mich, was geht denn im Rest der Woche noch bei dir?
00:51:31: Sprecher 3 Rest der Woche zurück zu Mama und zu meiner Lebenspartnerin. Nach Heidelberg. Und dann treffe ich van Breugelin am 1800 Torhüter der Holländer. Und da arbeiten wir 88 und neun sie auf. Da wird so richtig spaßig hervorragend.
00:51:52: Sprecher 1 Was willst in deinem Leben noch erreichen?
00:51:56: Sprecher 3 Ähm, mich noch mal in bestimmten Bereichen, wo ich keine Erfahrung hab, mich noch mal zu etablieren, weil das nun mal Herausforderungen sind und so zum Beispiel so ein Theaterstück oder eben irgendwie als Einzelkünstler aufzutreten, weil ich glaube, dass mir das ich viele Sachen noch weitergeben kann, die auch heute noch Bestand haben und die dem ein oder anderen vielleicht auch helfen, ein richtig guter Fußballprofi zu werden.
00:52:27: Sprecher 1 Gutes Fußballwissen und gute Fußballgeschichten vor allen Dingen das haben ich nicht nur wissen.
00:52:31: Sprecher 3 Du musst heute auch natürlich die die Jungen ansprechen. Du musst die Sprache sprechen. Ich habe zwei Söhne. Ähm, da geht es nicht mehr. Das war entscheidend. Sagen kommt nur noch das ist der Game Changer oder so, du musst auf Leute zugehen können und die auch überzeugen können. Das ist, glaube ich, ganz wichtig und das macht der Trainer im Moment auch, würde ich sagen.
00:52:51: Sprecher 3 Der spricht die Sprache.
00:52:53: Sprecher 1 Würde ich auch sagen, Liste die letzte Podcast Frage lautet Was ist für dich der erste FC Köln?
00:52:59: Sprecher 3 Der erste FC Köln war mein Leben. Ich habe hier die meiste Zeit verbracht und ich habe hier gelernt, wie man ein toller Fußballer wird, aber auch, wie man gegenüber den Fans sein muss. Früher hatte ich, ich bin als 18-jähriger, ich wusste immer her gekommen, ab vor 300 Zuschauern, ich spiel und jetzt habe ich im Stadion gespielt und ich hab verstanden.
00:53:30: Unbekannt Nur zu unterhalten, fröhlich nach Hause gehen und Erfüllung also mehr gibt es ja dann.
00:53:37: Sprecher 1 Pierre Littbarski Boxen etc. Podcast hat mir sehr, sehr große Freude bereitet. Vielen Dank! Danke schön. Mario Gomez Schön, schöner Spiel.