1. FC Köln - Der Podcast

1. FC Köln - Der Podcast

Transkript

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00:00:00: Sprecher 1 Das ist ja Ihr Job. Dumme Fragen zu stellen. Das machen Sie gut. Erster FC Köln.

00:00:07: Unbekannt Der Botschafter hat das Wort Liebe.

00:00:13: Unbekannt Im der.

00:00:17: Sprecher 2 Ein neuer Monat, Eine neue Podcastfolge. Herzlich willkommen beim erste FC Köln. Hier ist wieder Nicolas Verhoeven. Für euch und mir gegenüber sitzt ein besonderer Gast, wo ich mich sehr freue, dass er sich die Zeit genommen hat. Ehemaliger Bundesliga und FC Profi mit weit über 250 Profispielen und auch einem Portfolio von coolen Vereinen, wie ich finde, wollen wir gleich darüber sprechen.

00:00:38: Sprecher 2 Aber ich freue mich vor allem, weil er eine Kölsche Jung ist, in Köln geboren und insgesamt 16 Jahre den Geißbock auf der Brust getragen hat.

00:00:47: Sprecher 2 Christian Clemens ist bei mir, grüße ich.

00:00:49: Sprecher 1 Vielen Dank für die Einladung. Hat es uns? Ja. Was ist los?

00:00:53: Sprecher 2 Lass uns loslegen. Freue mich, dass du zu deiner zweiten Heimat, zum Geißbockheim vorbeigekommen bist. Wir hätten uns auch keine bessere Folgennummer ausdenken können. Ist die Folge 27 Und das ist ja deine erste Profinummer gewesen, mit der du hier groß geworden bist.

00:01:11: Sprecher 2 Wir wollen ein bisschen über deinen Werdegang quatschen. Du hast eine bewegte Karriere, hast selber von einer wilden Zeit gesprochen. Nach dem Karriereende mit Höhen, Tiefen, auch Verletzungen, aber vor allen Dingen auch dem Sprung von Liga zwei auf die ganz, ganz große Fußballbühne. Bevor wir das alles machen, gibt es ein Warmup mit der Startelf. Das ist folgende.

00:01:40: Sprecher 2 Das war mal die schnelle Rubrik mit elf entweder oder Fragen es mittlerweile gerne mal die eine oder andere Frage mehr und vor allen Dingen auch nicht mehr allzu schnell, weil man dann doch immer so ins Quatschen gerät. Können wir also gerne nutzen. Dennoch bleiben wir bei entweder oder und starten mit Christian oder Krille.

00:01:57: Sprecher 1 Grille.

00:01:59: Sprecher 2 27 oder elf.

00:02:03: Sprecher 1 Dann 27.

00:02:04: Sprecher 2 Die K, dann Nummer in der Zeit beim FC Schalke. 27 oder 17.

00:02:10: Sprecher 1 Ganz klar.

00:02:12: Sprecher 2 Fitnesstraining oder Taktiktafel. Fitnesstraining oder Mannschaftstraining?

00:02:21: Sprecher 1 Ja, jetzt.

00:02:23: Sprecher 2 Mittlerweile rechts oder schon während deiner aktiven Karriere Bist ja immer mehr zum Pumper geworden. Ist das wirklich Gewichtsstemmen? Machst du da so? Kann es dann fix oder in welche Richtung geht das bei dir? Bis zum Allrounder?

00:02:37: Sprecher 1 Der war für dich jetzt mal weiter aus Fleisch in der Karriere aktiver Fußballkarriere gezwungenermaßen öfters im Gym gewesen, durch Verletzungen, teilweise falsch trainiert sogar. Ähm, weil ich danach dann gemerkt habe, Aber jetzt inzwischen, wie sagen wir es mal so schön Hybrid alle Athlet isch, alles gerne Spiele noch ein bisschen Fußball in der Halle. Also da versuche ich so viel mitzunehmen, wie es geht.

00:03:08: Sprecher 1 Und es mir einfach Spaß macht, mich zu bewegen, fit zu sein und genau. Aber früher in der Karriere des Öfteren leider falsch trainiert, falsch beraten worden. Vielleicht auch deswegen des Öfteren verletzt gewesen. Muskelverletzungen gehabt, aber ja daraus gelernt und ich hoffe, ich kann das der neuen Generation dann mitgeben.

00:03:30: Sprecher 2 Weil du die Halle gerade ansprichst. Du

00:03:32: Sprecher 2 sagst mittlerweile in der eigenen League, initiiert von Toni Kroos. Wie unterscheidet sich dieser Fußball von dem elf gegen elf draußen?

00:03:42: Sprecher 2 Massiv wahrscheinlich.

00:03:44: Sprecher 1 Du hast keine weiten Wege. Du bist nur mit vier, fünf Mann auf dem Platz. Was der Sinn von live ist, sei dahingestellt. Man kennt es aus dem Training, wenn man spürt es sehr intensiv. Aber ich glaube, wenn du ein vier gegen vier gutes, geiler Zocker bist, das heißt nicht, dass automatisch ein guter Spieler im elf gegen elf ist.

00:04:05: Sprecher 1 Andersrum genauso. Ich glaube, die größten Dinge, die sich unterscheiden, sind dann von der Laufdistanz. Intensität ist halt eine andere Intensität. In Hamburg ist die Zeit schneller vorbei, aber du bist trotzdem ja die ganze Zeit in Bewegung. Wir spielen ja auch mit Bande. Der Ball ist selten. Im Aus kann es halt öfters wechseln. In der Bundesliga darfst du einmal raus, das ist schon mal rein.

00:04:31: Sprecher 1 Ähm, aber ich hab's mir ein bisschen einfacher, aber es schon intensiv und es macht halt unheimlich Spaß. Gerade. Ja, perfektes Timing gewesen für mich, nachdem ich meine Karriere beendet habe, sofort in die eigene gewechselt und kann da meinen ja, meiner Liebe, dem Fußball immer noch nachgehen und es macht unheimlich viel Spaß.

00:04:56: Sprecher 2 Du warst ja klassisch, so wie ich dich vor allen Dingen vor Augen habe. Immer rechts außen. Sehr, sehr, sehr viel Tempo. Das geht jetzt in der Halle so ein bisschen verloren, weil was ist da jetzt so deine Position? Bist du mehr ins Zentrum gerückt oder vielleicht sogar Stoßstürmer Knipser geworden?

00:05:09: Sprecher 1 Da stehe ich tatsächlich auf der linken Seite, hauptsächlich, weil da der Weg dann zum Tor, wenn man das kürzer ist, ja auch mit Assist und Toren haben auch eine geile Mannschaft zusammen. Konnte dem Simon Rolle auch den ein oder anderen letzte Saison auflegen, was ich auch beim FC das eine oder andere mal gemacht hab. Meine Schnelligkeit, die kommen alle ein bisschen weniger zur Geltung, aber Fußballspielen konnte ich da trotzdem ein bisschen.

00:05:35: Sprecher 2 Simon habe ich auch schon für den Podcast angefragt. Der kostet mich bisher. Vielleicht kannst du da ja mal deine Kontakte spielen lassen.

00:05:41: Sprecher 1 Sehr gut.

00:05:42: Sprecher 2 Gehen wir wieder zurück zur Startelf. Ich habe für dich die Frage vorbereitet. Erste FC Düren oder erste FC Köln? Relativ einfach zu beantworten Polnische Extra Glazer oder Hisbollah League.

00:05:59: Sprecher 2 Hast du auch schon drei Spiele gemacht?

00:06:01: Sprecher 2 Doppelpass oder eins gegen eins?

00:06:02: Sprecher 1 Doppelpass?

00:06:04: Sprecher 2 Deine Frisur neun Millimeter komplett. Oder lieber kleiner Seitenscheitel?

00:06:09: Sprecher 1 So wie jetzt?

00:06:10: Sprecher 2 Schön mit der Maschine.

00:06:12: Sprecher 1 Ganz einfach.

00:06:13: Sprecher 2 Zwischendurch gab es ja mal so einen kleinen Kamm oben oder auch mal ein bisschen was länger.

00:06:18: Sprecher 1 Jugendsünde. Also so wie es jetzt ist. Die ganze Karriere durchgezogen.

00:06:24: Sprecher 2 Aber so bist du ja auch gestartet damals dann mit 19.

00:06:27: Sprecher 1 Ja oder war es so ähnlich, nur nicht mit Schnitt, sondern einfach nur wie so ein Pilzkopf tatsächlich ohne Übergang, einfach nur Haare kurz.

00:06:37: Sprecher 2 Mittlerweile gehst du zum Friseur oder kannst es selber machen.

00:06:40: Sprecher 1 Friseur.

00:06:41: Sprecher 2 Da darf schon der kleine Sohnemann ran. Macht der Friseur. Zum Frühstück Protein, Müsli oder ein Burger mit Pommes? Aufstieg 2019 oder Einzug in den Europapokal 2017.

00:06:59: Sprecher 1 Einzug in den Europapokal 2017.

00:07:02: Sprecher 2 Und die letzte der Startelf ist. Europa League oder Champions League. Hast beides gespielt? Auf all das schon angesprochen, wollen wir zurückblicken. Aber wir fangen mal beim Anfang an. Du bist eine geborene Kölner. Hat man ja auch nicht alle Tage. Dass man dann sogar für seinen Heimatverein spielen darf und die ersten Schritte beim SC Weiler Volk, Hufen, wo du auch aufgewachsen bist, gab es bei dir von Anfang an Fußball?

00:07:28: Sprecher 2 War das Thema klar oder hast du noch paar andere Sportarten in der. In der Vita gehabt?

00:07:33: Sprecher 1 Also wenn man meinen Eltern glauben magister, dann war von Anfang an klar, dass ich Fußball spielen werde, Fußball spielen will, sobald ich laufen konnte, gegen den Ball getreten hatte, dann aber erst mal eine Phase. Ich war zwölf oder 13, da, hat zwei Wochen Basketball gespielt im Basketballverein. Aber dann war direkt klar Fußball. Und da hat sich dann, glaube ich, ausgezahlt.

00:07:57: Sprecher 2 Das Talent nachgegangen war die Basketball Phase. Die zwei Wochen war das schon, während der FC Zeit sogar okay, weil du bist ja zur U elf zum FC gekommen, wenn ich es richtig erinnere, was ja schon auch recht früh ist. Gerade war meine Theorie. Vielleicht waren dir dann diese Profistrukturen oder sagen wir mal diese diese NLZ Strukturen schon zu viel, dass du sagst, ich habe jeden Tag Fußball.

00:08:21: Sprecher 2 War das vielleicht deswegen mal ein Test, ob es was anderes Hobby Mess es gibt?

00:08:25: Sprecher 1 Ja, kann sein. Ich weiß aber auch gar nicht, wie es früher war. Ich glaube, das ist heute alles ein bisschen strenger geworden, dass man da viel mehr ja viel mehr darauf achten muss, was man macht, was man tut. Gerade als Kind finde ich das immer ein bisschen schwierig. Man soll es ja auch noch Kind sein. So war es bei mir, glaube ich früher nicht, aber ich wollte einfach mal was anderes testen.

00:08:46: Sprecher 1 Und ja, sonst durchgefallen und bin dann beim Fußball.

00:08:50: Sprecher 2 Der Wechsel von Weiler dann zum FC. Wie krass kann ich mir das für so einen zehn 11-jährigen vorstellen. War das eine Riesensache oder hast du das irgendwie mit so einer kindlichen Leichtigkeit einfach erst mal angenommen?

00:09:02: Sprecher 1 Kann ich dir sagen.

00:09:04: Sprecher 2 Okay.

00:09:04: Sprecher 1 Nur dass es auf dem Schulturnier war. Ich weiß gar nicht, ob das heute noch gibt, wo die dann entdeckt haben, zum Training eingeladen haben, uns direkt von überzeugt waren, uns genau. In meiner Zeit hier beim.

00:09:20: Sprecher 2 Das Probetraining noch irgendwelche Erinnerungen, massive Nervosität oder so? Gar nichts mehr.

00:09:26: Sprecher 2 Es war ein Probetraining beim FC, bin danach abgelehnt worden. Also bei mir hat es nicht gereicht, aber es scheiterte schon auch am Hochhalten. Also die erste Übung war einfach hochhalten und das konnte ich noch nie und da habe ich keine 15 geschafft. Ich glaube, da war ich im Prinzip nach Minute fünf schon aussortiert.

00:09:44: Sprecher 1 Ärgerlich, nervös kam ich wirklich ganz gut, frage aber.

00:09:50: Sprecher 2 Woran du dich vielleicht erinnern kannst Man sagt ja so gerne, ich habe schon in der Bettwäsche vom FC geschlafen. Du warst wirklich schon immer FC Fan. Weißt du noch, wie du so das erste Mal in Berührung mit dem FC gekommen bist?

00:10:02: Sprecher 1 Ja, ich glaube, es war auch schon vor der Zeit, wo ich dann hier angefangen hab zu spielen, als ich jünger war. Staiger noch. Das kenne ich auch, Da war ich auch drin als Zuschauer. Ähm, ja. Und mit wie viel Jahren es jetzt war, das kann ich auch.

00:10:16: Sprecher 2 Ist auch nicht so wichtig. Ich bin eh nicht so ein Zahlenmensch, aber vielleicht hast du ja eine prägende Erinnerung an das Stadion. Ist irgendein Spieler irgendeine Bratwurst? Letzte Folge waren Lucario. Nein, zu Gast habe ich sie gerade schon erzählt. Rapper und seine erste Erinnerung von Lucati von Luca. Liebe Grüße. War das sein Vater im Stadion einen Zaubertrick gemacht hat?

00:10:37: Sprecher 2 Also die erste FC Erinnerung war bei ihm gar nicht unbedingt mit dem Fußball verbunden.

00:10:44: Sprecher 2 Alles weg. Aber in FC Bettwäsche geschlafen? Lassen wir das Interesse war steht es.

00:10:48: Sprecher 1 Ich glaube, die gibt es auch immer noch bei meiner Mutter im Keller.

00:10:53: Sprecher 2 Er ist natürlich die wichtige Frage, ob es mittlerweile zweifacher Vater auch beide FC feiern. Ich habe schon gesehen, der Sohnemann war schon mit Clemens 17 Trikot im Stadion zu Gast.

00:11:02: Sprecher 1 Ja, ich versuche sie da jetzt so langsam reinzukriegen. Ja, der Große war die Kleine nicht war. Natürlich ist es immer ein bisschen schwierig, dein ganzes Spiel zu gucken, aber es wird immer besser und ich werde das.

00:11:16: Sprecher 2 Das klingt hervorragend. Lass uns wieder zu deiner Jugendzeit hier beim FC schauen. Das ist ja schon echt. Dann Ich habe eben spaßeshalber ein zweites zu Hause gesagt, Aber de facto hast du ja wahrscheinlich nahezu jeden Tag hier verbracht. Gibt es da irgendwelche Personen oder Momente, die bis heute prägend sind, wo du weißt ja, das war so, das war so, wie man meint zu Hause.

00:11:38: Sprecher 1 Ja, man muss erst mal sei es.

00:11:41: Sprecher 2 Das ist das sagen alle Ja.

00:11:44: Sprecher 1 Ich war noch hier und das vielleicht das einzige, was da wurde, ist der große Kunstrasen. Es Aber ja, was das Drumherum angeht, das Spiel gerne stoppt die Kabine und jedes Mal neu gemacht worden. Neuer Kraftraum. Ja, auch Zeit. Habe schon ein paar prägende Personen hier gehabt. Schorsch Winkel hoch, Rolf Härings zum Beispiel. Ähm, mein damaliger U 15 Trainer Oliver Heitmann.

00:12:13: Sprecher 1 Ich glaube ich, auch sehr geprägt. Frank Schäfer Ähm, das sind so die Namen, die mir jetzt spontan einfallen. Aber ja, das waren so die Person, glaube ich, Sehr dankbar sein muss sein, denn wo ich sehr dankbar bin, dass es die gegeben hat mich da auch auf dem Weg begleitet haben.

00:12:34: Sprecher 2 Immer schon Rechtsaußen gewesen oder gab es da eine Entwicklung?

00:12:38: Sprecher 1 Äh, Großfeld habe ich tatsächlich schon alles gespielt, auch Linksaußen. Mein Zentrum Abwehr sogar schon rechter Verteidiger. Das einzige war, glaube ich, Innenverteidiger, Torwart und klassische neun Positionen, die ich nie bekleidet habe. Zum Glück. Aber weil sonst habe ich alles gespielt.

00:13:00: Sprecher 2 Ich habe zuletzt noch mal das Ei Jugend vom Pokalfinale gesehen, wo du mitgespielt hast gegen Leverkusen. Ganz genau. Gibt es immer noch bei YouTube. Da wird man ein bisschen nostalgisch, magister und magister gut knipst. Timo Horn steht im Tor. Ich habe mich in dem Zuge gefragt Wer. Also das klingt erst mal nach einer richtig guten Mannschaft, würde ich sagen.

00:13:22: Sprecher 1 Doch auf jeden Fall.

00:13:24: Sprecher 2 Kannst Hast du noch so ein paar Namen, die es mittlerweile auch in den Profifußball geschafft haben oder waren das so vier drei? Okay.

00:13:30: Sprecher 1 Also beim FC Ja, ja.

00:13:33: Sprecher 2 Also selbst in den Nationalmannschaften. Ich habe im Interview auch von dir gestern noch gesehen bei Kilian Jonas, wo du drüber gesprochen hast. Du warst ja auch Nationalspieler in mehreren Jahrgängen und selbst da hast du gesagt, gab es Spieler, wo du meintest bei oder packt Riesentalent? Auffällig gut und davon schaffens dann doch viele nicht und tauchen ab. Hast du da eine Idee?

00:13:59: Sprecher 2 Warum hat es bei dir geklappt? Was braucht es, um um Profifußball zu werden?

00:14:06: Sprecher 1 Ja, ich glaube, wenn ich sage Aber harte Arbeit schlägt Talent kann ich bei mir so bestätigen. Ich war nie das größte Talent, da konnte ich Fußball spielen. Jetzt aber hast du ja gerade schon gesagt, gab es weitaus talentierte Spieler, gerade in den Jahren 16171819 Jahre. Aber das ist halt nicht alles. Ich glaube, früher war es schon immer ein bisschen anders.

00:14:30: Sprecher 1 Jetzt ist die Durchlässigkeit von den ein bisschen größer, weil die halt auch teilweise sehr, sehr gut ausgebildet werden und besser ausgebildet werden als früher. Vielleicht. Aber ich bin trotzdem der Meinung, ohne, ohne Arbeit, ohne Schweiß, ohne Fleiß wird's nix. Ich glaube, wenn man jetzt auch noch in Florian wird sehen ja, warum muss ich da so mitkriege, wie die ackern, wie die arbeiten während dem Spiel, nach dem Spiel, im Training.

00:14:58: Sprecher 1 Ähm, ja, so muss es sein, sonst wird man das Ziel nicht erreichen. Ronaldo Ja, also der ruht sich auch nicht aus. Wäre es auch noch jetzt immer am Arbeiten. Und das ist so der Punkt, der wichtigste und natürlich der Kopf.

00:15:16: Sprecher 1 Nicht zu Kopf wachsen muss trotzdem bescheiden bleiben, auf dem Boden bleiben, wo du herkommst und einfach versuchen, die Leistung Tag für Tag zu bestätigen. Und man muss auch teilweise Glück haben, dass dann mal einer verletzt ist, man den Stammspieler nur dann reingeschmissen wirst, ein gutes Spiel machst und dann der wie gerade gesagt das dann versuchen zu bestätigen von Tag zu Tag.

00:15:39: Sprecher 2 Ich habe gerade schon gesagt, dass ich beim FC nach einem Probetraining aussortiert wurde. Dennoch, als der Anruf kam, dass ich mal vorbeikommen darf, das hat mir drei Tage gute Laune beschert. Kannst du dich noch an den Anruf vom DFB erinnern, als du das erste Mal für die Nationalmannschaft auflaufen durftest?

00:15:56: Sprecher 1 Äh, ja, ich weiß es zwar nicht mehr, wer angerufen hat, aber alle momentan schon erinnern, war ein besonderer Moment. Definitiv eine U 15 auch direkt durch die Mannschaft. Sehr genau und klar mit dem, was ich schon mit dem Besten zu messen in dem Jahrgang, sei es im Training oder da gegen andere Nationen zu spielen, war natürlich ein riesen Highlight.

00:16:18: Sprecher 1 Hm.

00:16:21: Sprecher 2 Dein Sprung zu den Profis dann mit 19 direkt nach der Einheit, weil sie. Ob man das schon kometenhaft sagen kann? Aber das schafft jetzt auch nicht jeder, weil du was einmal im Kader nominiert und hast dann direkt Startelf gespielt für die Profis und dann auch die Saison ist jetzt nicht ein One Hit Wonder gewesen, sondern 27 Spiele gemacht in der Saison.

00:16:42: Sprecher 2 Das ist ja schon schon außerordentlich. Inwiefern war das so abzusehen? Oder hat sich das vielleicht sogar selber überrascht, dass du direkt eine feste Größe warst?

00:16:53: Sprecher 1 Und weder noch. Ähm, also ich war überrascht, als ich auf einmal in der Startelf stand. Das auf jeden Fall. Aber ja, ich wusste vorher auch schon, was ich kann, was ich drauf habe. Ich glaube, ich habe meinen Spielstil auch nie irgendwie verändert. Ich war immer der gradlinige Spieler, immer der schnelle Spieler, der irgendwelche Faxen macht oder versucht, das Besondere zu machen.

00:17:17: Sprecher 1 Ich glaube, ich habe immer Mannschaft gespielt. Ich glaube, das wurde mir dann auch hoch angesehen. Immer alles gegeben für die Mannschaft und. Ja, dass es dann so schnell ging, wie schon am Anfang so viele Spiele gemacht sind, damit rechnet dann keiner. Aber ich war von mir überzeugt und der Trainer anscheinend auch. Und auch eine relativ ordentliche Saison.

00:17:41: Sprecher 2 War die Nominierung am Tag selber quasi noch in der Kabine. Hast du Bescheid bekommen oder war es auch schon am Tag vorher vorher? Und wie war die Nacht?

00:17:50: Sprecher 1 War oder Spiel war dafür super?

00:17:55: Sprecher 2 Genau. Ich habe das Datum auch noch mal raus rausgesucht. Zwölfter Neunter 2000 1010 gegen Pauli. Man kann schlechter starten in die Profikarriere.

00:18:04: Sprecher 1 Thomas Kessler stand da sogar im Tor.

00:18:07: Sprecher 2 Da müsste ich nachschauen.

00:18:11: Sprecher 1 Ja, auch mit Turban weggespült, Platzwunde am Kopf gehabt, Dann ganz Adrenalin. Die Fans haben mich gefeiert. Ich glaube, das war der immer so einen Push in dem Stadion dann, wo 50.000. Ich glaube, jeder, der es erlebt hat, das ist kein Selbstläufer dann aber du läufst dann schon normal mit dicken, schnellen dicken mehr gerade mit 19 dann und ja, es ging ja dann auch erfolgreich weiter.

00:18:34: Sprecher 2 Für mich denkst du noch oft zurück an dieses Debüt. Ist das was? Was immer so ein Film, der immer wieder aufploppt.

00:18:41: Sprecher 1 Weil er dann vielleicht schon mal mit erstes Tor. Das ist mir ein bisschen klarer noch vor Augen. Aber was.

00:18:49: Sprecher 2 Dann? Erzählt vom ersten Tor?

00:18:51: Sprecher 1 Eintracht Frankfurt eins null geworden nach meinem starken Liegen. Aber es war auch sensationell, aber noch mein Torjubel vor Augen, wie ich auf den Knien und zur Eckfahne gerutscht bin. Vor der Südkurve gab es, glaube ich, auch keinen besseren Momente geben kann.

00:19:06: Sprecher 2 Klingt wie aus dem Lehrbuch. Du hast viele besondere Jahre auch in Köln mitbekommen. Nach dieser Debütsaison habe ich auch noch mal in den Kader geschaut. Da waren. Das war so eine Zeit, wo der FC Kohle in die Hand genommen hat, auch um hier was Großes aufzubauen. Ich nenne mal Lukas Podolski, mit dem du zusammengespielt hast. Martin Lanik, Aber vor allen Dingen natürlich unser portugiesisches Dreamteam Pitti und dann ich.

00:19:32: Sprecher 2 Was war deine Rolle? Das ist ja noch mal ein ganz anderes Mannschaftsgefüge. Und ich kann mir vorstellen, auch eine gewisse Hierarchie, die da geherrscht hat, oder?

00:19:41: Sprecher 1 Ja, diffizil. Ich glaube, es gibt heutzutage auch nicht mehr so krass, dass die Hierarchie dann so unterschiedlich aufgeteilt war. Das war früher schon ein bisschen was anderes. Aber ich hatte nie Probleme. Alle kamen klar mit mir. Ich war auch also nie ein Typ, der irgendwie Probleme gemacht hat. Aber mein Charakter hätte das gar nicht machen können. Hab immer Gas gegeben, wie ich schon gesagt habe und das haben die älteren Spieler und die Stars dann auch anerkannt und ich hatte nie irgendwie in der haben Berührungspunkt der negativ war mit genannten Spielern sondern eher noch die Unterstützung von denen gespürt und.

00:20:21: Sprecher 2 Natürlich auch Papa schon fast dann ja.

00:20:27: Sprecher 1 Die haben mich gepusht. Alles andere was sagen würde, wäre gelogen. Also sie haben mir geholfen, um Podolski immer korrekt zu mir Und ja, von den konnte natürlich dann noch einiges lernen.

00:20:39: Sprecher 2 hundertProzentig. Hast du da vielleicht eine spezielle Situation vor Augen, wo ich einer mal zur Seite genommen hat und dem paar Worte mitgegeben hat? Gar nichts, Alles, alles gelöscht.

00:20:49: Sprecher 1 Es gibt ja.

00:20:50: Sprecher 2 Da komme ich später auch noch darauf zurück, dass das Fußball natürlich sehr, sehr schnelllebig ist. Aber lass uns darüber gleich gerne sprechen. Ich weiß aber auch in dem Interview hast du gesagt, dass es gerade mit diesen Führungsspielern auch mal zwischendurch geknallt hat. Offensichtlich nicht zwischen dir und den. Aber was meinst du damit, dass es mal geknallt hat?

00:21:13: Sprecher 1 Warum bewegst? Tunnel versucht hast gegen so einen älteren Spieler? Ähm ja, das hast du dann zu spüren bekommen. Also ich habe es nie versucht, deswegen war es bei mir auch immer ein bisschen ruhiger, aber da kann ich mich schon noch an den ein oder anderen erinnern, wo mal geknallt hat.

00:21:33: Sprecher 2 Ist das noch eine Zeit gewesen? Also hat man da Christian Clemens am Schuhputzbecken auch noch gesehen? Oder am Bälle aufpumpen?

00:21:41: Sprecher 1 Vielleicht auch noch mal gerade wirklich Schuhputz. Schuhputz mussten die jungen Spieler daher tragen, Bälle aufräumen, antreten, Tor tragen. Das ist ja heutzutage erst mal meine letzte Station. Muss dann alle zusammen gemacht haben, auch die älteren Spieler. Aber früher, da war es als junger Spieler zehn Minuten länger um Platz, weil die Sachen schleppen musste. So fand ich auch völlig in Ordnung.

00:22:03: Sprecher 1 So, warum soll jetzt so ein Podolski, wo ich so alt aber natürlich ab und an passiert Video oder man ist mit zwei hat Bälle einsammeln, Bälle schleppen, totschlagen. Das ist dann schon meiner Meinung nach die Aufgabe von den jüngeren Spielern. Und ja, so war es auch früher, So wurde Skandal umgesetzt, was auch völlig okay.

00:22:23: Sprecher 2 Gab es denn vielleicht sogar in der Mannschaft oder auch weit vorher noch ein gewisses Vorbild, dem du so nachgeeifert hast? Irgendjemand, den du.

00:22:33: Sprecher 1 Zum Vorbild. Passt nicht zu meiner Position, aber es war immer Stefan George gewesen. Der war ich auch in dieser Rolle auch schon früher gewesen, Bin aber jetzt, da du der einzige. Beobachtet habe. Ich mochte seinen Spielstil einfach, auch wenn es nichts mit meiner Position zu tun hatte, aber ihm hab ich einfach gerne zugeschaut.

00:22:57: Sprecher 2 Trikot von ihm auch gehabt. Weißt du, ob das, was dein erstes Trikot war war, dass das vielleicht abgesehen vom SC. Weiler Das ist eine Standardfrage. Fast.

00:23:08: Sprecher 1 Tatsache Das auf jeden Fall ohne Rückennummer, ohne Namen, aber das kam definitiv.

00:23:15: Sprecher 2 Weißt du noch, als Geschenk bekommen. Auf eigenen Wunsch gekauft. Sogar vom Taschengeld. Ja, gute Erziehung genossen. Kann man sagen. Wo? Da würde ich sagen. Dann müssen wir erst jetzt können noch abgestiegen 2012 hast dann aber noch auch eine sehr, sehr solide Zweitligasaison gespielt und dann habe ich es eben schon im Intro angekündigt Ein junger deutscher, talentierter Spieler, der sehr, sehr ordentlich performt.

00:23:45: Sprecher 2 Elf Scorpunkte waren es, glaube ich, fünf Tore, sechs Vorlagen in der Saison. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten. Hast du damals schon Berater oder hast du dich selber gekümmert? Da hat wahrscheinlich auch schon mal in der Saison das Telefon öfter geklingelt. Könnte ich mir vorstellen.

00:23:59: Sprecher 1 Es gab das eine oder andere Angebot. Auf jeden Fall hat mich dann letztendlich für Schalke entschieden.

00:24:06: Sprecher 2 Darfst du verraten, wer da so alles angeklopft hat?

00:24:10: Sprecher 1 Ähm, also am Schirm habe ich noch Freiburg, Bremen, Schalke war es.

00:24:20: Sprecher 2 Interne Quellen haben mir geflüstert, dass sich sogar die Konkurrenz vom Niederrhein sehr, sehr intensiv mit dir beschäftigt hat.

00:24:27: Sprecher 1 Ja, es gab auch mal ein Gespräch. Tatsächlich ein großes Paket. Aber ich doch dagegen entschieden aus guten Gründen. Aber muss dazu sagen mein Papa war großer Gladbach Fan, der 2009 leider von uns gegangen ist. Deswegen habe ich mir das auch einfach mal angehört, aus Respekt vor meinem Papa. Deswegen war es für mich klar, dass ich so viel von anderen möchte.

00:24:51: Sprecher 1 Gucken, was die vorher mit mir. Es war auch ein sehr, sehr, sehr gutes Gespräch. Geworden.

00:24:59: Sprecher 2 Du kriegst den Kölner aus Köln, aber Köln nicht aus dem Kölner. So in etwa. Wäre auch ungewohnt gewesen, dich im Gladbach Trikot zu sehen. Aber das soll gar nicht im Gladbach Bashing hier enden, sondern du hast dich für den FC Schalke entschieden. Und vielleicht muss man das auch noch mal einordnen. Das war ja zu der Zeit einer der besten Fußballclubs in ganz Deutschland, Ein.

00:25:20: Sprecher 1 Anderes Schalke als heutzutage.

00:25:22: Sprecher 2 hundertProzentig. Ich habe mir den Kader auch da noch mal angeschaut, mit wem du dann zusammengespielt hast. Wir haben einen Benedikt Höwedes, Joel Matip, Leroy, Sandy, Leon Goretzka, Klaas, Jan Hündeler, um nur ein paar wenige zu nennen. Da waren noch ein paar andere große Namen dabei. Du dann mit damals glaube ich, 21 Jahren kommst dann in diese Kabine auf einmal rein und hast was gedacht.

00:25:45: Sprecher 1 Ja, geil. Und man muss dazu sagen, so ein Goretzka.

00:25:48: Sprecher 2 Auch alles junge Burschen da.

00:25:50: Sprecher 1 Also sie haben da jetzt noch nicht den Namen. Aber klar, wenn man die jetzt anschaut, wo die jetzt sind und was sie erreicht haben für dich Wahnsinn. Aber es war schon da noch mal was anderes. Man hat im merkt okay, Schalke International Top drei in Deutschland, das ist schon noch mal ein anderes Kaliber. Da war man sehr enttäuscht, wenn man dann Dritter wurde.

00:26:09: Sprecher 1 Hinter Dortmund auf Platz drei gelandet ist. Ähm, aber es war schon noch mal eine ganz andere Wucht. Ähm, wenn man dann international spielt, Champions League Spiel, wenn man die die Hymne anfängt zu spielen, wenn man da einläuft, das war schon geil. Auf jeden Fall hast du da sehr, aber ja sehr unglücklich anderthalb Jahre lange verletzt gewesen, neuer Trainer, dann gekommen.

00:26:33: Sprecher 1 Da war es für mich relativ schnell klar, dass es für mich dann dort nicht mehr weitergeht. Dann, nach anderthalb Jahren, habe ich dann das Handtuch geschmissen und habe dann aber tolle Erfahrungen in Mainz gemacht.

00:26:46: Sprecher 2 Vielleicht magister der eine oder andere ja auch denken, dass man oder das Du im Nachgang kritisch auf Schalke zurückschaue auf den Wechsel. Ich würde sagen, ich habe es auch mal vorbereitet, weil du. Du bist gerade schnell drüber gegangen über. Über die Champions League. Das sind ja Erfahrungen, die nimmt einem keiner. Lass uns mal gemeinsam jetzt in diese Hymne reinhören.

00:27:06: Sprecher 2 Und noch mal. Vorbildlichen, wie Christian Clemens da zu einläuft.

00:27:18: Sprecher 2 Das macht in jedem Fußballfan was.

00:27:23: Sprecher 1 Hat Spaß gemacht, glaube ich.

00:27:29: Sprecher 1 War schwer, solange er Wahnsinn!

00:27:53: Sprecher 1 Schön.

00:27:55: Sprecher 2 Jetzt. Jetzt sag uns noch mal! Mit der Mucke läufst du ein in ein Stadion mit 60.000 Zuschauern. Was passiert da in Kopf und Herz?

00:28:08: Sprecher 1 Alles. Das ist ja das Höchste, was du als Fußballer erreichen kannst. Sei es mal abgesehen von den Nationalmannschaften. Aber ja, ich weiß. Ich glaube nicht, dass ich früher mal daran gedacht habe, dass ich mal Champions spiele. Aber ich glaube, wenn man dann Profi ist, hat man immer das Ziel, mit sich, mit den Besten zu messen. Das durfte ich dann das ein oder andere Mal zum Glück machen.

00:28:33: Sprecher 1 Habe leider die Spiele gegen Real Madrid dann verpasst verletzt, Aber es ist unbeschreiblich gewesen. Gut ist es, kann mir keiner mehr nehmen, kann auch nicht viele. Darauf zurückblickend glaube ich gerade bei so viel wie Schalke und ja also wie gesagt, was beim Kopf gegangen ist, weiß es nicht mehr aus weiter vor Vorfreude dann den Abend davor. Wenn man dann schon weiß, man spielt, man spielt nicht, weil es im Kader.

00:29:04: Sprecher 1 Das ist was besonderes gewesen.

00:29:06: Sprecher 2 Hast du eigentlich noch Trikots von solchen besonderen Spielen bei dir im Schrank oder sind die alle getauscht? Wurden?

00:29:12: Sprecher 1 Nee, die sind schon noch auch zu Hause. Teilweise getauscht auch, aber auch teilweise im Schrank. Doch zu Hause.

00:29:19: Sprecher 2 Ihr habt ja zum Beispiel. Ich habe jetzt mal gesammelt, gehen wir eine gespielt habe Real Madrid hast du verpasst. Ihr habt sonst noch gegen Bukarest, FC Basel und Sporting Lissabon gespielt und als Highlight und da stand es doch beide Spieler auf dem Platz gegen den FC Chelsea. Hast du da vielleicht aus den Partien oder vielleicht speziell von Chelsea?

00:29:36: Sprecher 2 Gibt es da Trikots, die du im Schrank liegen hast?

00:29:39: Sprecher 1 Mein Bruder ein riesen Gefallen getan Damals, also Torres Fell gewesen. Weiß gar nicht, ob es getauscht. Ja.

00:29:47: Sprecher 2 Auch ich bin mir sicher, der Clemens elf das.

00:29:50: Sprecher 1 Kann ich jetzt gar nicht sagen, aber das Torres Trikot?

00:29:55: Sprecher 2 Gibt es sonst Trikots aus seiner Karriere, die vielleicht noch einen Ehrenplatz haben bei dir bei Familienmitgliedern?

00:30:02: Sprecher 1 Bastian Schweinsteiger Auf jeden Fall.

00:30:03: Sprecher 2 Vom FC Bayern dann logischerweise.

00:30:06: Sprecher 1 Ansonsten ich habe das echt mal vor paar Wochen an der Kiste rumgewühlt, sind schon einige Namen dabei, aber keiner. Große Name, weil ich dann doch eher auch mit Freunden getauscht hab. Oder mit Leuten, mit denen ich auch irgendwie Berührungspunkte hatte. Aber nur so Fernando Torres, Bastian Schweinsteiger, die mir jetzt gerade einfallen, so ganz oben auf der Liste.

00:30:30: Sprecher 2 Ich glaube, da gibt es einige, die dich darum beneiden, um um diese Trikots. Stamford Bridge dann auch erlebt auf dem Platz. Spürt man das eigentlich, dass in anderen Ländern auch andere Fankultur herrschen?

00:30:47: Sprecher 1 Ja, aber jeder, der die Schalke vier ähnlich wie die Köln Fans, die machen ja fast jedes Auswärtsspiel auch zum Heimspiel. Und in England war es nicht schwierig für deutsche Fans, da ein Heimspiel zu machen. Ich weiß gar nicht, wie sie es jetzt ist. Ich glaube es immer noch und wünsch, glaube ich sehr lahm gehört.

00:31:10: Sprecher 2 Sich auch.

00:31:12: Sprecher 1 So im Vorfeld wird geklatscht. Ja, das ist schon in Deutschland Besonderes, das muss man schon sagen. Aber wie gesagt, durch den auswärts Support was dann eigentlich ein Heimspiel. Und ja, das war berechtigt was du sagst. England ist schon sehr sehr mau. Also was ich jetzt gekriegt habe.

00:31:30: Sprecher 2 Ich war auch in London damals, als ihr dann auf dem Platz standet, als John Cordoba geknipst hat. Und das ist schon auch eine andere Kultur. Dadurch, dass sie ja auf den Rängen kein Bier trinken dürfen, kommen die ja 5 bis 10 Minuten nach Anpfiff gehen dann wieder fünf Minuten vor Halbzeit Pfiff und so und dadurch netto sehen die dann auch schon viel weniger.

00:31:48: Sprecher 2 Und wenn die mal in Singen kommen, dann ist das ja sehr melodisch. Oh, das kostet. Hier klingelts Telefon von Christian Clemens live in der Aufnahme.

00:32:00: Sprecher 2 was würde das in der Mannschaftskasse kosten?

00:32:03: Sprecher 1 Welche Teamsitzungen? Na ja, das kommt drauf an, also bei Köln jetzt ein bisschen mehr gekostet, weil wir hören uns jetzt nicht so viel, aber es kostet.

00:32:11: Sprecher 2 Kostet. Ich hab da immer im Kopf, Wer war das noch mal? David Alaba ist in der Pressekonferenz vom FC Bayern und es klingelt bei dem damaligen Präsidenten vom FC Bayern. Das Telefon mittendrin. Oder Alaba unterbricht sich selbst und sagt Das kostet, Herr Präsident. Seitdem habe ich immer diesen Satz im Kopf.

00:32:33: Sprecher 2 Wir wollen als Mannschaft auflaufen, und das kostet.

00:32:37: Sprecher 3 Herr Präsident.

00:32:40: Sprecher 2 Dann lass uns gerne noch auf eine Sache schauen, weil typischerweise auch wir sprechen jetzt über diese Erfahrungen, die du da gemacht hast.

00:32:49: Sprecher 2 Du hast vermutlich gespielt, Du hast mit besagten großen Spielern in einem Team gezockt. Aber was man mal ganz schnell vergisst da ist immer noch ein Mensch hinter der mit dir zum Ersten Mal von zu Hause weggezogen ist. Von Köln weg. Jetzt nicht massig weit weg, aber dennoch das erste Mal aus der Heimatstadt Köln raus. Hat dich das irgendwie beschäftigt in der Zeit oder ist das kein Thema gewesen?

00:33:13: Sprecher 1 Wobei ich dazu sagen muss, ich habe mich dann letztendlich wirklich auch bewusst für Vereine entschieden, die nicht so weit weg waren. Aus ausgeschlossen. Polen ist ja, ähm, ich war schon oft in Köln. Also ich hatte hier damals auch ein kleines Bungalow gekauft. Ja ich sagen aber praktisch eine in Düsseldorf, dann gelebt.

00:33:36: Sprecher 2 In der Schalker Zeit.

00:33:38: Sprecher 1 Dann aber auch nicht mehr länger Aus Oberhausen gezogen, weil auch die Fahrräder doch ein bisschen zu viel war dann, wenn es abends morgens Training war. Diese Kombi. Ähm, aber ja, ich war schon drei, viermal die Woche in Köln. Auch zu Zeiten. Tatsächlich war deswegen ganz raus war ich eigentlich nie. Außer zu Polen.

00:33:58: Sprecher 2 Sein und dann hauptsächlich mit Freunden und Familie Zeit verbracht oder warum was? Was war dir hier an Köln wichtig in Köln?

00:34:07: Sprecher 1 Ich glaube, jeder kennt das Gefühl, einfach nach Hause zu kommen, in die Stadt zu kommen. Das war für mich auch damals schon einfach ein geiles Gefühl. Und ja, wie gesagt, ich hatte ja mein Häuschen damals. Und ja, die Wohnungen in Düsseldorf waren dann nur so Zwischenstation, so hart gesagt. Aber heimisch habe ich mich nur in Köln.

00:34:32: Sprecher 2 Dann bist du im Winter zwei 15, dann nach Mainz weitergezogen, zum FSV. Da konntest du jetzt logischerweise nicht weiter in Köln bleiben, oder weiter.

00:34:42: Sprecher 1 War aber doch am Wochenende und so was hab ich dann schon versucht nach Köln zu kommen.

00:34:46: Sprecher 2 Wie blickst du auf die Mainzer Zeit zurück?

00:34:49: Sprecher 1 Positiv. Also ich bin ja auch eigentlich damals nur gewechselt, weil der FC angeklopft hat und dann leider schwer verletzt hatte. Ähm, es lief gut in Mainz. Wir haben uns da ja auch für Europa qualifiziert, dank meiner zweiten Saison. Und durfte der Europa League Spiel machen. Ich glaube, für einen anderen Verein hätte ich das da nicht aufgegeben. Tatsächlich, Es war dann wirklich nur, weil der FC angerufen hat, weil ja da auch sehr, sehr gut performt haben zu der Zeit.

00:35:20: Sprecher 1 Und ja, wie gesagt, Stopp für einen anderen Verein hätte schmeiß ich aufgegeben damals auch.

00:35:25: Sprecher 2 Da hast du dich für den Winter Wechsel entschieden. Hat ja mehr Spaß im Januar gemacht. Ja das fand ich auch interessant das wirklich gesagt das ich wäre in Mainz geblieben, wenn nicht der FC angerufen hatte. Wir hätten dich angerufen. Und was hat er gesagt?

00:35:43: Sprecher 1 Es war ja damals Jörg Schmadtke und Peter Stöger kam dann über den Berater. Weil meinem Bruder in der Wohnung getroffen ist, glaube ich, auch selten. Da ein sehr, sehr gutes Gespräch und ich glaube auch ohne das Gespräch unterschrieben, also in der FC noch mal anruft, was für mich nicht schwierig, auch wenn ich wirklich sehr, sehr gerne meines gespielt habe, auch sehr sehr geile Kollegen kennengelernt habe.

00:36:12: Sprecher 1 Damals in sehr, sehr gutes Team, hatten, was dann für mich doch relativ schnell klar, dass ich den Schritt zurück nach Köln machen möchte.

00:36:20: Sprecher 2 Dann hast du noch mal vier Jahre für uns gespielt. Was ist so deinen deine Gefühle Gedanken zu der Zeit zur zweiten Periode beim FC?

00:36:29: Sprecher 1 Ja, am Anfang ziemlich schwer, glaube ich. In der Europa League Saison dann schon sehr, sehr schwierigen Stand.

00:36:37: Sprecher 2 In der Quali Saison oder in der okay.

00:36:41: Sprecher 1 In der Hochqualifizierter. Was he.

00:36:45: Sprecher 2 Da lies bei allen.

00:36:46: Sprecher 1 Genau zu sagen nee, aber ich hatten ja einen schwierigen Stand, weil ich auch nicht performt habe, weil es auch nicht einfach ist, dann vom Kopf so viel von dir erwartet. Rückkehrer Ähm. Ja, hatte da eine schwierige Zeit. War in der Saison, in der wir dann auch Ja, ja und dann als Sündenbock ausgesucht. Ja, war sehr, sehr schwierig für mich bin ich habe mir auch offen kann ich ja offen zugeben professionelle Hilfe gesucht, weil das natürlich nicht an einem vorbeigeht.

00:37:21: Sprecher 1 Klar, du wirst zu Hause aufgefangen. Meine Frau hat mich immer unterstützt, meine Familie war für mich da. Aber wenn du dann zu Hause auch von den eigenen Fans ausgepfiffen wirst, ist es nie einfach, weil es nicht alle, aber ähm. Und ja, das war ein sehr, sehr schwieriges Jahr für mich. Glaube aber, bin dann in der zweiten Liga stärker zurückgekommen, als mancher geglaubt hat.

00:37:44: Sprecher 1 Ich sehr sehr stark. Performance leider durch dann zwei etwas schwierigere Verletzungen auch wieder zurückgeworfen worden. Und das Ende vom Lied kennt jeder. Aber ja, inzwischen war es einerseits Weltklasse, wieder von Tag zu spielen, andererseits wurde noch viel erwartet von mir. Konnte den Erwartungen dann gerade in der Euroleague Saison nicht gerecht werden. Äh, ja, das hat man mir dann auch gezeigt, aber es rückblickend auch zu Recht war, oder nicht?

00:38:13: Sprecher 1 Dass ich dann immer ausgepfiffen wurde, sei mal dahingestellt, aber den Wechsel zurück zum erste bereut habe auf keinen Fall.

00:38:23: Sprecher 2 Lass uns gerne auch noch über diese Verletzung sprechen, weil das ja auch ein großes Thema für den Kopf ist. Wenn du sagst, du hast ja auch Unterstützung gesucht, was war so der Weg daraus oder was hat dir geholfen, wieder zu alter Stärke oder wahrscheinlich auch in erster Linie zum Glauben an sich selber zurückzukommen?

00:38:43: Sprecher 1 Ja, Familie, Freunde, einfach weitermachen ist glaub ich das Wichtigste. Was bringt es? Nichts. Ich habe zwar schon am Anfang gesagt Talent allein reicht nicht, muss arbeiten. Genauso muss auch arbeiten. Wenn es nicht läuft, dann muss man halt mal einen Meter mehr und mehr. Ich glaube, das war der Weg ja die dann zurückgefunden habe sollte stärker muss auch dazu sagen, ich habe ein sehr, sehr gutes Verhältnis.

00:39:06: Sprecher 1 Bei der zweiten Liga zum Trainer, zu Markus Anfang, der auch direkt von Anfang an gesagt hat Vergiss das Fest der Du bist mein Mann, Ich setze komplett auf dich darf man auch nicht unterschätzen, wie wichtig das ist, dass man da vom Trainer das absolute Vertrauen hat. Und das war so gegeben und ich glaube, auch innerhalb der Mannschaft hatte ich ein gutes Standing, dann viele neue, darauf viele neue gekriegt und die natürlich auch alles super verstanden.

00:39:34: Sprecher 1 Und ja, ich glaube, das war so mit das Wichtigste. Wie gesagt, Familie, Freunde, die mich dann aufgefangen haben, immer wieder mehr machen, auch wenn es nicht läuft und das Vertrauen vom Trainer zu spüren.

00:39:47: Sprecher 2 Hashtag immer weiter.

00:39:49: Sprecher 1 Genau.

00:39:50: Sprecher 2 Ich habe es gesehen. Das sind nahezu unter jedem Instagram Posts stets.

00:39:54: Sprecher 1 Also ich glaube, das ist auch so ein Cristiano Ronaldo, da weiß ich, wie sie alle heißen, die Topstars, die gewinnen Saison und machen trotzdem weiter und ruhen sich darauf aus. Ich glaube, genauso muss es auch angehen. Wenn es einmal nicht läuft, muss immer weitermachen, weil die Karriere ist es schlagen muss, es besser versuchen rauszuholen, auch wenn es mal nicht läuft.

00:40:15: Sprecher 1 Und ja, so bin ich.

00:40:19: Sprecher 2 Das ist aber schon auch eine Mühle, in der man dann ist. Also du bist wirklich immer von Spieltag zu Spieltag. Ich könnte mir vorstellen, da bleibt manchmal gar nicht die Zeit, mal zurückzuschauen und sich auf die Schulter zu klopfen. So sehr ich dieses immer weiter schätze und das für sehr wichtig halte, ist es natürlich manchmal auch. Hast du eigentlich überhaupt in dem Rausch von Profifußball realisiert, was du auch alles erreicht hast?

00:40:40: Sprecher 1 Ja, das wurde mir auch tatsächlich erst jetzt nach der Karriere bewusst, weil wir in so einer Bubble gefangen. Man hängt nur mit Fußball ab, die alle dasselbe erreicht haben, sag ich jetzt mal, wenn du mal rauskommst und sich mit Menschen unterhältst, die das halt nicht geschafft haben. Da wird erst bewusst Boah, krass, du hast das schon was erreicht.

00:41:00: Sprecher 1 Also du bist schon einer der wenigen. Die Bundesliga Champions League und was auch immer gespielt haben, das weiß man glaub ich während der Karriere ganz schwer zu schätzen. Wieso? Man ist in der Bubble. Man hat Spieltag, Spieltag, Spieltag. Mal gewinnt man. Zwar verliert man, also wird man gefeiert, ausgepfiffen und dann kann man das gar nicht so realisieren. Und ja, das ist einer der Punkte, den ich versuche dann der neuen Generation mitzugeben, das einfach mehr zu genießen, zu genießen, was man da erreicht hat.

00:41:29: Sprecher 1 Eigentlich. Es gibt so viele Menschen da draußen, viele Kinder, die wollen alle das und ich. Nur von denen das schaffen alles in uns. Ja, das wurde mir krass bewusst, nachdem ich aus diesem Fußballgeschäft raus gekommen bin.

00:41:47: Sprecher 2 Das ist Großes, was du geleistet hast. Und auch das geht mir manchmal zu sehr verloren. Du hast es gerade ganz schön bildlich beschrieben, wenn du dann als Rückkehrer wieder nach Köln kommst. Da sind große Erwartungen, da wird sogar gepfiffen. Du hast 144 Bundesligaspiele gemacht, du hast ihr Champions League Spiele gemacht, sechs Euroleague Spiele, viele, viele weitere Profispieler in anderen Ligen noch dazu.

00:42:10: Sprecher 2 Das ist was, was nicht jeder erreicht und es deshalb auch sehr, sehr hoch zu schätzen, weil so ein roter Faden durch deine Karriere leider auch immer wieder Verletzungen waren. Besonders könnte ich mir vorstellen, dass dann der Kreuzbandriss im Aufstiegsjahr so die die schwerste Verletzung war nicht nur von Verletzungsgrad, sondern vor allen Dingen auch für dich, für dein Kopf, nehme ich mal an.

00:42:37: Sprecher 1 Definitiv. Das habe ich ja gerade auch schon gesagt, war der Sommer mit Markus Anfang. Auch wir sind aufgestiegen als Spiel. Nachdem ich mich verletzt hab.

00:42:45: Sprecher 2 In Fürth.

00:42:46: Sprecher 1 Wieder bis auf Platz elf Jungs habe ich angerufen. Danach, ähm, aber ja, da ist alles ein bisschen blöd gelaufen. Auch danach nach der 98. dann gekommen. Unter dem hab ich gleich trainiert. Ist halt auch krass, wenn man sich vorstellt, wir waren nach 13 Monaten wieder weg, kein Training unser Ding gemacht. Und ja, einen neuen Trainer und Sportvorstand gab es dann die ein oder andere Probleme, wo es dann auch menschlich nicht gepasst hat.

00:43:15: Sprecher 1 Ich deswegen glaube ich auch keine faire Chance mehr bekommen. Das habe ich auch schon öfters gesagt. Es ist einfach so ähm, ja, die Zeit beim FC leider ja. Ein bisschen schwierig zu Ende gegangen für mich.

00:43:28: Sprecher 2 Trotzdem hast du gesagt, dass du das nicht auf den Verein beziehst. Also das hat jetzt dem FC Fan Grille kein Schaden getan.

00:43:38: Sprecher 1 Wäre auch fatal, wenn das jetzt an zwei Menschen festzumachen ist. Dass ich jetzt kein großer FC, also.

00:43:47: Sprecher 2 Erzähl uns noch mal von dem Moment, wo in Fürth aufgestiegen seid. Für dich sicherlich super, super bitter, da wirklich ein Spieltag vorher sich zu verletzen. In Darmstadt war das oder gegen Darmstadt zu Hause gegen Darmstadt. Da haben die Jungs sich aber trotzdem im Kreis noch per Facetime angerufen. Ja, kann ich mir vorstellen, dass das viel bedeutet. Und ich könnte mir vorstellen, dass einer der Initiatoren dieses Anrufs Raphael

00:44:12: Sprecher 2 Schors war.

00:44:13: Sprecher 2 Ist sicher, dass die so deine Gang deine besten Jungs waren. Und ich habe über einen Kollegen den Raffa mal kontaktiert und der hat uns netterweise eine Frage geschickt, ganz knapp eben vor an vor Aufnahmebeginn deswegen. Ich habe ehrlich gesagt die Frage selber noch nicht gehört. Ich lass mich mal mit dir gemeinsam überraschen und.

00:44:51: Sprecher 1 Kannst du.

00:45:05: Sprecher 1 Es dann gerne zeigen.

00:45:27: Sprecher 1 Ja. Das war ein großer Fight immer gewesen.

00:45:32: Sprecher 2 Hast wahrscheinlich Ja, selbstverständlich.

00:45:35: Sprecher 1 Durchgesüsselt. Auf jede Auswärtsfahrt im Hotel. Aber ganz klare Antwort. Ich war der Beste. Ich glaube, das weiß er auch. Ich weiß es nicht. Warum? Er sagt.

00:45:46: Sprecher 2 Du solltest ja ehrlich sein.

00:45:48: Sprecher 1 Mit dem Hinweis Ich war der. Ich war da schon weit oben dabei.

00:45:55: Sprecher 2 Was vermisst du an deiner aktiven Zeit? Am meisten ist es ja.

00:46:01: Sprecher 1 Auf jeden Fall, dass einfach die Kabine mit den Jungs zusammen die Auswärtsfahrten, auch wenn es manche Fahrten gab, die man sich hätte sparen können, aber mehr einfach dieses Miteinander, weil das ist glaube ich mehr als die eigene Familie. Dann teilweise. Aber ja, wenn das. Abgesehen vom Fussballerisch wenn dann Star reinläuft. Das gehört natürlich auch dazu, weil das auch so ein Punkt, den ich sehr, sehr vermisse.

00:46:24: Sprecher 1 Aber einfach dieses Beisammensein, Quatschmachen, Auswärtsfahrten vorspielen, Heimspiel in einem Spiel feiern, zusammen, das sind so Sachen. Ja, das ist schon sehr, sehr vermisse.

00:46:38: Sprecher 2 Ich habe auch unseren Fans oder wir haben unseren Fans auch die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen an dich. Da haben wir bei Instagram aufgerufen und ich fands ganz witzig, dass Jakob fünf, drei, zwo, sechs gar nicht lang drumrum geredet hat und die Frage groß ausgeschmückt hat, sondern er schreibt einfach nur Lieblings Moment Fragezeichen. Und genauso ungefiltert will ich das einfach mal an dich weitergeben.

00:47:02: Sprecher 2 Lieblingsmoment.

00:47:05: Sprecher 1 Erstes Tor.

00:47:08: Sprecher 2 Von der gesamten Karriere oder von deiner Zeit beim erste FC Köln.

00:47:12: Sprecher 1 Gesamte Karriere. Also, wenn ich mich also es gab ja nicht. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es, glaube ich, mein erstes Tor in der Bundesliga.

00:47:23: Sprecher 2 Warum?

00:47:25: Sprecher 1 Als einfach besonders war. Ich habe schon gesagt, es war schon schwer in der zweiten Halbzeit. Heimspiel, ausverkauftes Haus vor der Südkurve.

00:47:35: Sprecher 2 Siegtreffer.

00:47:38: Sprecher 1 Er habe noch den Ball zu Hause. Ja, wenn ich mich entscheiden müsste. Defintiv erstes Tor. Auch wenn es viele weitere schöne Momente gab. Es nicht. Spiel erst Bundesligaspiel generell Europa League eins Zug FC Mainz, Aufstieg Effzeh. Also da gab es schon einige, weil bei mir war es halt auch so, ich hab nie irgendwie eine normale Saison gehabt, wo es mal langweilig war, sondern entweder es ging hoch oder runter.

00:48:06: Sprecher 1 Aber ja so, wenn ich mich entscheiden müsste für und dann würde ich sagen das erste Tor in der Bundesliga für meinen ist ganz kurz.

00:48:15: Sprecher 2 Nur weil du gerade den Ball angesprochen hast. Das finde ich ungewöhnlich. Manche oder viele haben ja Trikots zu Hause. Jetzt hast du noch einen Ball. Gibt es noch ein anderes Artefakt zwischen den beiden, was du irgendwann mal abgezogen hast aus dem Fußball Kosmos?

00:48:28: Sprecher 1 Echt, diese Trainingsklamotten. So was habe ich gestern tatsächlich mal aussortiert, weil sie mir nicht mehr passen. Ich weiß gar nicht, zu welcher Zeit das war. FCulsports meiner zweiten.

00:48:39: Sprecher 2 Ja zweite Periode ist das.

00:48:41: Sprecher 1 Ähm, aber ja. So, jetzt wird es aber mehr und mehr weniger. Aber ich hab das schon einiges liegen gehabt, was ich mir mal gegönnt habe.

00:48:53: Sprecher 2 Wenn ich an dich und deine Karriere denke, dann habe ich vor allen Dingen zwei Momente vor Augen, an die du dich sicherlich auch noch gut erinnern möchtest. Oder möchtest oder tust. Das erste ist eins der Tore gegen den FC Bayern München, wo der FC null zu zwei zurücklag. Daheim und dann das Spiel noch gedreht hat.

00:49:14: Sprecher 1 Das war auch als.

00:49:16: Sprecher 2 Da hast du die Aufholjagd eingeleitet. Mit dem eins zu zwei hast du auch noch Erinnerungen. Gute an dieses Spiel.

00:49:23: Sprecher 1 Also da muss ich sagen, das habe ich mir öfters auch im Nachhinein noch, weil ich so ganz genau so einen sensationellen Pass gespielt, auch wieder mit dem linken Fuß. Dann am Ende des Tages, ja dann noch drei, zwei. Ja, ich glaube, es war selten so laut in dem Stadion, auch wenn es oft so ist. Aber ja, das habe ich gleich vergessen, es auf einzelne Spieler einzugehen.

00:49:53: Sprecher 1 Aber die zwei so wenn es auch die direkt.

00:49:58: Sprecher 1 Angesprochen tatsächlich sag natürlich immer ich hab das trainiert. Ich war das genauso. Aber ja, es ist natürlich so ein Tor gewesen, das bleibt glaube ich, dem einen oder anderen auch länger in Erinnerung.

00:50:10: Sprecher 2 Das war im Moment Nummer zwei und da sage ich auch ehrlich, als ich so im Vorhinein erzählt habe, dass das vorbeikommt, alles Sprechen von diesem Tor und wir haben eine Regel in dem Podcast. Deswegen. Traditionell stellt der letzte Podcast Gast dem aktuellen eine Frage und dieser Moment deckt sich mit Lucaccio. Nein, die letzte letzte Folge. Da waren hören wir auch mal rein.

00:50:50: Sprecher 1 Und.

00:51:04: Sprecher 1 Schon beantwortet, Aber. Na ja. Dass er beiden reingefallen ist. Ich kann es auch selber gar nicht irgendwie glauben, weil das passiert ja schon nicht oft. Na, Jobs gewollt oder nicht. Klar, spielte auch immer eine Menge Glück mit. Der Torhüter sieht dann nicht glücklich aus auf der Spielanlagen posten, aber die Intention war schon da, den da irgendwie hinzubringen. Das auf jeden Fall, dass er dann letztendlich reingegangen ist für mehrere Faktoren zu.

00:51:33: Sprecher 1 Aber da sich gerade gesagt hab, ich wollte den Ball schon da in die Richtung schlagen und dass er im Tor landet.

00:51:43: Sprecher 2 Ich habe auch noch genau deinen Jubel vor Augen. Du auch, Timo Horn, Du, Du bist genau einmal zur Bank gelaufen. Ich meinte sogar noch davor, dass du so überrascht Koks und die Zunge rausstreckt.

00:51:58: Sprecher 1 Oder die Zunge das öfters kaputt gelaufen und noch immer.

00:52:04: Sprecher 2 Ja, also das ist einer der Momente, die glaube ich vor allen Dingen bei so unserer Generation hängengeblieben ist. Jetzt wissen.

00:52:12: Sprecher 1 Wir, wie gesagt, ich öfters tatsächlich darauf angesprochen und die Frage kommt natürlich dann auch immer was Glück oder was geplant. Aber jeder, der den Podcast hört, es war geplant, hundertProzentig besser.

00:52:25: Sprecher 2 Mario Kart Spieler und bester Schütze All Time bevor wir Richtung Ende kommen und wir vielleicht noch ein. Was ich gerade eben schon angerissen habe das deine aktive Fußballerkarriere zumindest im Bereich ist vorbei ist. Dann nach der Station in Darmstadt hast du noch mal Licher Danzig mitgenommen und auch den erste FC Düren in der Regionalliga. Jetzt hast du mehr oder weniger ziemlich genau einem Jahr gesagt Na, ein bisschen weniger, das ist das erst mal für dich war wie erging es dir so nach der Entscheidung?

00:53:03: Sprecher 2 Weil das ist ja dann jetzt logischerweise 25 Jahre dein Leben gewesen und jetzt ist es ein harter Cut. Zumindest mal die eigentlich ausgeklammert.

00:53:13: Sprecher 1 Ja, dazu muss ich sagen, es war bei mir also ein schleichender Prozess. Ähm, weil man muss auch ehrlich sagen, Regionalliga und erste Zweitligist und schon mal was anderes daran, jeden Tag die Motivation zu haben zu Training zu fahren, weil der Aufwand war genau derselbe. Deswegen war es mir schon klar, dass es irgendwann zu Ende sein wird. Dass es nicht mehr lange geht.

00:53:39: Sprecher 1 Wie bei Marc gewesen, wo dann nach dem letzten Spiel dann jetzt ist vorbei. Ich glaube, dass wir sehr, sehr hart gewesen für mich. Aber ja, das ohne da irgendwelchen auf den Schlips zu treten. Aber die Zeit in Polen, die war schon sehr, sehr schwierig für mich, wo ich dann auch bisschen die Lust verloren habe am Fußball habe ich dann und mitgenommen auch für mich super Verein gewesen, super Adresse, super Menschen kennengelernt, hatten eine geile Truppe.

00:54:05: Sprecher 1 Es hat auch Spaß gemacht, aber trotzdem da dann letztendlich ja sich so zu motivieren, dass man doch noch mal alles raushaut, war dann nicht mehr gegeben und dann kam kam es auch vom Verein aus. Was die dann sprechen wollten, wie es denn aussehen und habe ich dann von mir aus gesagt wusste was kommt, dann lass was. Ganz einfach spielen wir das jetzt hier, Weil wenn wir das so machen, wir wollt das fühle ich einfach nicht mehr Und deswegen muss ich sagen, war es dann auch, bis mir erleichtert.

00:54:40: Sprecher 1 Dass es dann vorbei war. Aber es fehlt mir. Ich bin ja noch jung. Ich glaube schon. Wenn ich den Weg damals auch von Polen, den steinigen Weg weitergegangen wäre, das ein oder andere schon gemacht hätte. Auch hier in Deutschland, der zweiten oder dritten Liga, da würde ich es immer noch spielen. So ist es nicht. Aber ja, jetzt mit meinen 33 Jahren.

00:55:05: Sprecher 1 Bin ich auch noch nicht der Älteste. Es wäre vielleicht auch schon noch ein paar Jährchen gegangen, aber ja, ich bin trotzdem sehr, sehr froh, so wie es jetzt ist. Ich hatte viel Zeit, konnte viel Zeit mit der Familie verbringen als mein zwei Kinder und ich glaube, dass es euch selbstverständlich.

00:55:22: Sprecher 1 Und ich habe im Großen und Ganzen klar würde ich es lügen, wenn mir das überhaupt nicht viel gerade bei dem Verein Wohlstand gespielt hat. Diese Emotion, diese Leidenschaft, dass wir jetzt als Verein.

00:55:35: Sprecher 2 Wir sehen dich immer mal wieder auch im Stadion und freuen uns, dass du dem FC weiterhin so verbunden bist. Und ich glaube, das zeigt sich dann auch, dass um den Bogen zurück zu spannen, jeder FC Fan es einfach feiert, wenn ein sogar gebürtiger Kölnern FC Fan es dann auch schafft, von der eigenen Jugend bis in die erste Liga mit dem erste FC Köln.

00:55:58: Sprecher 2 Deswegen schön, dass du dem FC immer noch so verbunden bist. Und zum Abschluss dieses Podcasts haben wir eine letzte Rubrik.

00:56:14: Sprecher 2 Jetzt gibt es noch mal zum Abschluss drei Fragen obendrauf, die auch jeder Gast hier gleichermaßen beantwortet. Die erste Frage ist relativ simpel Was machst du heute noch so? Wie sieht der Plan für den restlichen Tag aus? Und vielleicht auch für die? Das restliche Leben hätte ich beinahe gesagt Was machst du heute noch so?

00:56:33: Sprecher 1 Ich später die Kinder vom Kindergarten abholt und dann entscheiden die, was? Äh.

00:56:40: Sprecher 2 Typischerweise gibt es da.

00:56:43: Sprecher 1 Ja bei meinem großen Jetzt. Vor allem bei dem Wetter wird es wahrscheinlich auf Fußballspielen hinauslaufen. Und bei der Kleinen, da kümmert sich dann die Mama und.

00:56:52: Sprecher 2 Wird da auch noch mal ein talentierter Clemens für die Nachwuchsakademie herangezogen.

00:56:58: Sprecher 1 Ja, Linksfuß ist schon mal gut, aber ich glaube, er kann schon sehr, sehr gut.

00:57:06: Sprecher 2 Was willst du in deinem Leben noch erreichen?

00:57:11: Sprecher 1 Ja, gut, dass du fragst. Zeig mal ein bisschen Werbung hier. Für mich.

00:57:15: Sprecher 2 Macht das.

00:57:16: Sprecher 1 Der neuen Generation Versuchen, das weiterzugeben, was ich alles gelernt habe. Sei es auch ein Platz außerhalb vom Platz. Was das Mentale angeht, ja, jetzt eine Akademie aufgebaut, die ich erst mal selber führen werde, wo ich auch noch eine andere Firma als Partner habe, wo wir versuchen wollen, einfach ja jungen Spielern zu helfen, sich zu entwickeln. Fußballerisch, athletisch, menschlich, die auf ein Neues Level zu bringen, dass die vielleicht schon auch irgendwann was erleben dürfen, was ich erlebt habe.

00:57:49: Sprecher 1 Und genau da versuche ich damit meine Werte weiterzugeben.

00:57:54: Sprecher 2 Wo können wir das verfolgen, wo müssen wir anknüpfen?

00:57:57: Sprecher 1 Hauptsächlich Instagram natürlich.

00:57:59: Sprecher 2 Okay, dann verfolgt gerne, was Grille 17 und seine neue Akademie nennt Nexus Akademie. Was ihr da so vorhabt?

00:58:08: Sprecher 1 Ja, ist ein großer Begriff alleine. Aber früher oder später soll das dann schon so sein, dass wir mehrere Leute sind. Und wie gesagt, haben wir ein Partner, der auch zwei drei Leute an der Hand, wo auch er Torwarttrainer auch abgedeckt wird und Consulting und sowas. Aber wie gesagt, das früher oder später wird alles öffentlich gemacht bekannt gegeben. Da kann sich jeder sehr gerne mal ein eigenes Bild machen.

00:58:34: Sprecher 2 Dann lasst euch zeigen, wie Liegestütze von Christian Clemens funktionieren. Der muss es.

00:58:39: Sprecher 1 Wissen.

00:58:40: Sprecher 2 Hier ist die Abschlussfrage dieses Podcasts lautet Was ist für dich der erste FC Köln?

00:58:45: Sprecher 1 Alles Liebe, Leidenschaft, Heimat, Stolz Ja, aber das Vergessen.

00:58:51: Sprecher 2 Hört sich schon mal erstmal gut.

00:58:53: Sprecher 1 Alles, einfach alles.

00:58:54: Sprecher 2 Dann würde ich sagen mit diesen Worten, wenn wir den heutigen Podcast. Vielen, vielen Dank, dass du bei uns zu Gast warst. Hat mir Spaß gemacht. Idiot!

00:59:05: Sprecher 1 Esta é a foto de dois médicos que.